von

WISU for­dert: Frei­bad­ge­län­de in Ame­cke jetzt zum Ver­kauf aus­schrei­ben

Das ehe­ma­li­ge Ame­cker Frei­bad in bes­ter Lage am Vor­be­cken des Sor­pe­sees. (Foto: über­flie­ger)

Ame­cke. Die WISU-Rats­frak­ti­on will, dass die Stadt Sun­dern das Are­al des ehe­ma­li­gen Frei­bads in Ame­cke um Ver­kauf anbie­tet. Sie hat des­halb jetzt bean­tragt, dass der Rat am 13. Dezem­ber die Ver­wal­tung beauf­tra­gen möge, für das Grund­stück des ehe­ma­li­gen Frei­ba­des eine Aus­schrei­bung zum Ver­kauf der Flä­che als Gan­zes oder in Tei­len zu erstel­len. „Es gibt nahe­zu unbe­grenz­te Mög­lich­kei­ten der Ver­än­de­rung – man muss es nur wol­len!”, sagt WISU-Frak­ti­ons­chef Hans Klein und nennt Frei­zeit­park, Hotel­ge­län­de und Feri­en­sied­lung.

„Kei­ne rea­le Aus­sicht auf Reak­ti­vie­rung mehr”

Kei­ne rea­le Aus­sicht auf Reak­ti­vie­rung: das ehe­ma­li­ge Frei­bad in Ame­cke. (Foto: Stadt Sun­dern)

„Seit Jah­ren ver­fällt das ehe­ma­li­ge, bei den Bür­gern all­seits belieb­te, Frei­bad. Heu­te wis­sen wir: Die der Bevöl­ke­rung von der dama­li­gen Ver­wal­tung zuge­sag­te Wie­der­her­stel­lung und Erwei­te­rung des Frei­ba­des durch Inves­to­ren aus dem ‚fla­chen Land’ wird nie­mals statt­fin­den”, heißt es im Antrag. Selbst die Anstren­gun­gen einer Bür­ger­initia­ti­ve zur Wie­der­her­stel­lung des Frei­ba­des sei­en bedau­er­li­cher­wei­se im San­de ver­lau­fen. Es gebe somit kei­ne rea­le Aus­sicht, dass die­ses von der Bevöl­ke­rung sehr geschätz­te Frei­bad jemals wie­der akti­viert wer­de. „Des­halb ist es fol­ge­rich­tig, die­ses in her­vor­ra­gen­der Süd­west-Lage mit See­blick gele­ge­ne erfolgs­ver­spre­chen­de Grund­stück ander­wei­tig zu nut­zen”, so die WISU-.

„Alle Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten ste­hen offen”

Die von der Ver­wal­tung in der Ver­gan­gen­heit oft vor­ge­brach­ten Argu­men­te der ein­ge­schränk­ten Nut­zungs­mög­lich­kei­ten durch Vor­ga­ben im Bebau­ungs­plan sei­en unzu­tref­fend, sagt Klein und stellt fest: „Kein Lan­des­ent­wick­lungs­plan, kein Regio­nal­plan und kein Bebau­ungs­plan sind auf ewig in Fels gemei­ßelt.” Das habe bereits 2014 die Bür­ger­initia­ti­ve ‚Woh­nen am See’ ein­drucks­voll bewie­sen, indem sie, ent­ge­gen der Vor­stel­lung der dama­li­gen Ver­wal­tung, dass dies alles so nicht mach­bar sei, die Umwand­lung von Wochen­end­häu­sern in Dau­er­wohn­häu­ser durch­ge­setzt habe. „Eine ähn­li­che Situa­ti­on sehen wir hier und sind zuver­sicht­lich, dass uns alle Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten einer sinn­vol­len Nut­zung offen­ste­hen”, sagt Hans Klein.

Tei­len Sie die­sen Bei­trag oder unter­stüt­zen Sie unse­re jour­na­lis­ti­sche Arbeit via Pay­pal:

Schreibe einen Kommentar

Ähnliche Artikel

Anzei­ge

Kon­takt zur Redak­ti­on

Schon gelesen?