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Sunderner Landsknechte engagieren sich für Kriegsgräberfürsorge

Die Sunderner Landsknechte sammeln für Kriegsgräber. (Foto: Landsknechte)
Die Sun­derner Lands­knech­te sam­meln für Kriegs­grä­ber. (Foto: Landsknechte)

Sun­dern. Orts­vor­ste­her Hans-Jür­gen Schau­er­te hat­te den Sun­derner Ver­ei­nen einen Auf­ruf zukom­men las­sen: „Samm­ler für die all­jähr­li­che Haus- und Stra­ßen­samm­lung des Volks­bund Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. gesucht“. Spon­tan mel­de­te sich der Fan­fa­ren­zug Blau-Weiß Lands­knech­te Sun­dern e.V. und sag­te Unter­stüt­zung zu. Der seit 2003 bestehen­de Ver­ein war schon mehr­fach durch sein sozia­les Enga­ge­ment in Erschei­nung getreten.

Sammlung startet Allerheiligen

Bei einem Infor­ma­ti­ons­abend mit Orts­vor­ste­her Hans-Jür­gen Schau­er­te und Volks­bund-Bezirks­ge­schäfts­füh­rer Bernd Sche­rer wur­den die Samm­lungs­mo­da­li­tä­ten bespro­chen. Die Lands­knech­te sam­meln in Uni­form zu Aller­hei­li­gen und am Toten­sonn­tag auf dem Sun­derner Fried­hof, am Volks­trau­er­tag am Ehren­mal vor der Huber­tus­hal­le und in den nächsten
Wochen auf dem Wochen­markt. Dar­über hin­aus wer­den Lands­knech­te-Geschäfts­füh­rer Hel­mut Ker­sek und ande­re Ver­eins­mit­glie­der auch die tra­di­tio­nel­le Haus­samm­lung durch­füh­ren. Der Samm­lungs­zeit­raum wird mit Aller­hei­li­gen begin­nen und sich bis in den Dezem­ber erstrecken.

„Arbeit für den Frieden“

„Auf­ga­be des Volks­bunds Deut­sche Kriegs­grä­ber­für­sor­ge e.V. ist es, das ver­pflich­ten­de Geden­ken an die Opfer von Krieg und Gewalt­herr­schaft als Mah­nung zum Frie­den unter den Völ­kern und zur Ach­tung der Wür­de und der Frei­heit des Men­schen zu wah­ren und zu pfle­gen“, so Bezirks­ge­schäfts­füh­rer Bernd Sche­rer. „Er tritt ein, für Tole­ranz, ein huma­nes Men­schen­bild, die frei­heit­lich demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung, die Ach­tung des huma­ni­tä­ren Völ­ker­rechts, die Aus­söh­nung und Ver­stän­di­gung zwi­schen den Völ­kern und die Wei­ter­ga­be einer an den his­to­ri­schen Tat­sa­chen ori­en­tier­ten Gedenk­kul­tur an kom­men­de Genera­tio­nen. Sein Han­deln ist dabei immer an der Maxi­me aus­ge­rich­tet: Ver­söh­nung über den Grä­bern – Arbeit für den Frieden.“

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