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Stadt Arns­berg will Unter­neh­men hel­fen – Coro­na-Kri­se hin­ter­lässt Spu­ren

Arns­berg. Die Stadt Arns­berg stellt sich in Zei­ten der Coro­na-Kri­se an die Sei­te von Unter­neh­men. Das teilt die Stadt in einer Pres­se­mit­tei­lung mit. So habe sich der All­tag der Arns­ber­ge­rin­nen und Arns­ber­ger, wie auch der unzäh­li­ger Men­schen welt­weit, von einem Tag auf den ande­ren mas­siv ver­än­dert. Vor­her geleb­te Rou­ti­nen exis­tier­ten nicht mehr, per­sön­li­cher Kon­takt zu ande­ren Men­schen sei ent­fal­len. Ins­be­son­de­re die Wirt­schaft ist von den Ein­schrän­kun­gen der Coro­na-Kri­se mas­siv betrof­fen, stellt die Stadt fest.

Wirt­schaft von Ein­schrän­kun­gen betrof­fen

Dem­entspre­chend groß ist auch der Gesprächs­be­darf, den Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aktu­ell ver­spü­ren. Der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner reagiert dar­auf und hat zum einen eine digi­ta­le Unter­neh­mens-Sprech­stun­de neu ein­ge­rich­tet. Zum ande­ren weist die Stadt im Fol­gen­den auf ver­schie­de­ne Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für die hei­mi­sche Wirt­schaft hin.

Tief der Aus­wir­kun­gen noch nicht abschätz­bar

„Ins­be­son­de­re klei­ne­re, aber auch zahl­rei­che grö­ße­re Unter­neh­men lei­den extrem unter den Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Kri­se. Die vie­len Ein­schrän­kun­gen, die der Gesell­schaft auf­er­legt wur­den, sind enorm wich­tig, um die Infek­ti­ons­ket­ten zu unter­bre­chen. Für Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aber haben die ver­schie­de­nen Maß­nah­men Fol­gen, die in ihrer Tie­fe aktu­ell noch gar nicht abschätz­bar sind. Gan­ze Bran­chen sind zum Erlie­gen gekom­men, glo­ba­le Lie­fer­ket­ten wur­den unter­bro­chen. Die­se so noch nie dage­we­se­ne Situa­ti­on birgt vie­le Sor­gen und auch Exis­tenz­ängs­te für die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer. Gera­de in die­ser Zeit ist es wich­tig, zu wis­sen, wo und wie man für ver­schie­de­ne mit der Coro­na-Kri­se ver­bun­de­ne Pro­ble­me als Wirt­schafts­trei­ben­der Unter­stüt­zung fin­den kann“, erklärt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner. „Wir möch­ten als Stadt hier Hil­fe leis­ten, indem wir die ver­schie­de­nen Maß­nah­men aktu­ell auf unse­rer Home­page zusam­men­stel­len und damit für die Wirt­schafts­trei­ben­den Ori­en­tie­rung in der Mas­se der neu­en Rege­lun­gen und Hil­fe­pa­ke­te schaf­fen.“

Hil­fen für Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer

Wäh­rend bei­na­he alle Unter­neh­men unter der aktu­el­len Situa­ti­on lei­den, unter­schei­den sich die kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen der ein­zel­nen Akteu­re je nach Bran­che erheb­lich. Ent­spre­chend unter­schied­lich sind auch die Hil­fen, die Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aktu­ell in Anspruch neh­men kön­nen. Die Web­site der Wirt­schafts­för­de­rung Arns­berg (wfa) wur­de um Infor­ma­tio­nen über Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für Gewer­be­trei­ben­de und frei­be­ruf­lich Täti­gen erwei­tert. Sie ist über die Inter­net­adres­se https://www.wfa-arnsberg.de/de/1/corona-virus/corona_allgemein.html zu errei­chen. So konn­ten seriö­se Infor­ma­tio­nen zur Schaf­fung eines ers­ten Über­blicks gebün­delt wer­den.

Die Kon­takt­auf­nah­me zur wfa ist über ver­schie­de­ne Kanä­le mög­lich:

  • Das Ser­vice-Por­tal der Stadt Arns­berg wur­de für Gewer­be­trei­ben­de um ein Kon­takt­for­mu­lar hin­sicht­lich Hil­fe­stel­lung für von Coro­na betrof­fe­ne Unter­neh­men erwei­tert (https://portal.arnsberg.de); Anfra­gen kön­nen so struk­tu­riert abge­ar­bei­tet wer­den
  • zen­tra­le Ruf­num­mer (02932 201‑2228) als „Info-Hot­line“ bei der wfa
  • digi­ta­le Sprech­stun­den der wfa gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner. Hier kann das indi­vi­du­el­le Vor­ge­hen durch eine per­sön­li­che Abstim­mung der Situa­ti­on bespro­chen wer­den

Der Bera­tungs­ser­vice wur­de in Zei­ten des Coro­na-Virus ange­passt und dient der För­de­rung unter­neh­me­ri­schen Know-Hows und der Poten­ti­al­be­ra­tung:

  • das STAR­TER­CEN­TER NRW (Grün­dersti­pen­di­um NRW, Kon­takt­stel­le Bera­tungs­pro­gramm Wirt­schaft, Kon­takt­stel­le Mikro­dar­le­hen NRW, Steu­er­be­ra­ter­sprech­stun­den, Stel­lung­nah­men (ALG I und  ALG II), Lot­sen- und Netz­werk­funk­ti­on, Semi­nar­an­ge­bo­te, Unter­neh­me­rin­nen­brief steht für Grün­dungs­wil­li­ge und Jung­un­ter­neh­men (gewerb­lich und frei­be­ruf­lich) zur Ver­fü­gung. Die Bera­tung / Beglei­tung in der Grün­dungs­pha­se ist aktu­ell über­wie­gend tele­fo­nisch und per E‑Mail, per­spek­ti­visch auch digi­tal mög­lich.
  • der Bil­dungs­scheck NRW, um die Mög­lich­keit zu nut­zen, gera­de jetzt even­tu­ell vor­han­de­ne Zeit­ka­pa­zi­tä­ten für Wei­ter­bil­dung (auch digi­ta­le Semi­nar­an­ge­bo­te!) zu nut­zen. Zuschüs­se zur berufs­be­zo­ge­nen Wei­ter­bil­dun­gen sind hier­über mög­lich.
  • Kri­sen­ma­nage­ment mit exter­nem Bera­tungs­be­darf als Lot­se in enger Zusam­men­ar­beit mit IHK, HWK und NRW-Bank.
  • auch Son­der­pro­jek­te wie das Cowor­king Space als Alter­na­ti­ve zum Home­of­fice sind ein The­ma bei der wfa. (Jung-)Unternehmen, Solo-Selb­stän­di­ge, Beschäf­tig­te, frei­be­ruf­lich Täti­ge, kön­nen den Arbeits­platz fle­xi­bel nut­zen und sich mit wei­te­ren „Co-Workern“ ver­net­zen.

Eine abschlie­ßen­de Über­sicht der Ange­bo­te und Infor­ma­tio­nen sowie die Kon­takt­da­ten der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­te­rin­nen bie­tet die Inter­net­sei­te der wfa: https://www.wfa-arnsberg.de/de/1/corona-virus/.

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