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„Sel­fie“ – Kaba­ret­tist Mathi­as Tret­ter mit Arnsberg-Premiere

Gibt Arnsberg-Premiere: Kabarettist Mathias Tretter. (Foto:  ©Julia Kobalz)
Gibt Arns­berg-Pre­mie­re: Kaba­ret­tist Mathi­as Tret­ter. (Foto: ©Julia Kobalz)

Arns­berg. Mathi­as Tret­ter ist, so ver­spricht zumin­dest sein Pres­se­text,“ ein Kaba­ret­tist , der mit immensem krea­ti­ven Poten­zi­al aus­ge­stat­tet ist, der sati­risch geist­voll, sprach­lich auf höchs­tem Niveau und dar­über hin­aus her­vor­ra­gen­de Unter­hal­tung bie­tet.“ Jetzt kommt die­ser Kaba­ret­tist auch in die Kul­tur­Schmie­de. Am Don­ners­tag, 26. Novem­ber, gehört die Büh­ne ihm. Nach­dem sein Solo „Mathi­as Tret­ter möch­te nicht Dein Freund sein“ erfolg­reich abge­spielt ist, fei­ert er sei­ne Arns­berg-Pre­mie­re mit sei­nem neu­en Pro­gramm: „Sel­fie“.

Trä­ger des renom­mier­ten Deut­schen Kleinkunstpreises

Kabarettist Mathias Tretter. (Foto:  ©Julia Kobalz)
Kaba­ret­tist Mathi­as Tret­ter. (Foto: ©Julia Kobalz)

Sie wis­sen nicht, was „Sel­fie“ heißt? Dann haben Sie den neu­es­ten Hype kom­plett ver­schla­fen! „Sel­fie“ ist der Name der Fran­zö­si­schen Bull­dog­ge von Mathi­as Tret­ter, die der frisch­ge­ba­cke­ne Hun­de­ver­ste­her und Medi­zin­ka­ba­ret­tist in sei­ner sen­sa­tio­nel­len neu­en Koch­show live auf der Büh­ne hyp­no­ti­sie­ren und in einen lang­haa­ri­gen Deutsch-Tür­ken ver­wan­deln will. Ein­ge­weih­te sagen, es sei sein poli­tischs­tes Pro­gramm bis­her. Mit „Sel­fie“ geiß­le Tret­ter den Zwang zur Selbst­in­sze­nie­rung in der post­de­mo­kra­ti­schen Gesell­schaft. Poli­tik, Wirt­schaft, Medi­en, Kul­tur, aber auch das Pri­va­te sind zuneh­mend Schau­platz der scham­lo­sen Über­hö­hung des eige­nen Ichs. Dazu wer­den Selbst­por­träts ins Netz gestellt, die Kate Moss und Geor­ge Cloo­ney aus­se­hen las­sen wie frän­ki­sche Jugend­her­bergs­el­tern. Mathi­as Tret­ter selbst, immer­hin (unter ande­rem) Trä­ger des renom­mier­ten Deut­schen Klein­kunst­prei­ses, gibt sich dage­gen sym­pa­thisch beschei­den. Auf die Fra­ge von Peter Scholl-Latour, ob er mit sei­nem neu­en Solo die Welt nicht viel­leicht doch ein biss­chen ver­än­dern kön­ne, ant­wor­te­te der Post­struk­tu­ra­lis­mus-Fan und beken­nen­de Gleit­schirm­flie­ger kürz­lich: „Das müs­sen ande­re beur­tei­len. Ich kann Ihnen höchs­tens sagen, was die New York Times geschrie­ben hat: „Tretter’s Sel­fie – more fun than is healthy“.
Ein­tritts­kar­ten für einen loh­nens­wer­ten Kaba­rett­abend, dem das Publi­kum die Stan­ge hal­ten darf, sind noch in den Arns­ber­ger Stadt­bü­ros und unter der Ruf­num­mer 02932 201‑1143 erhält­lich. Beginn ist um 20 Uhr. Wei­te­re Infos zum Künst­ler und sei­nem Pro­gramm gibt es online unter www.mathiastretter.de

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