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Schloss­rui­ne brö­kelt und wird mit Net­zen gesi­chert

das mau­er­werk der Arns­ber­ger Schloss­rui­ne weist erheb­li­che Schä­den auf. Net­ze sol­len Gefähr­dun­gen durch Stein­schlag ver­hin­dern.

Arns­berg. Tei­le der Arns­ber­ger Schloss­rui­ne wer­den aktu­ell mit Net­zen gegen mög­li­chen Stein­schlag gesi­chert. „Nach­dem sich am Ost­turm der Rui­ne eine gro­ße Men­ge von Stei­nen in der Mau­er gelöst hat­te, wur­de der Scha­dens­be­reich groß­flä­chig durch die Stadt Arns­berg begut­ach­tet”, so Stadt­spre­che­rin Ste­pha­nie Schnura. Das Ergeb­nis: „Eine Flä­che in der Län­ge von rund 85 Metern ab der Scha­dens­stel­le weist groß­flä­chi­ge und zum Teil sehr tie­fe Ris­se im Mau­er­werk auf. Damit ist das Mau­er­werk insta­bil und somit die Gefahr gege­ben, dass sich wei­te­re Stei­ne lösen.”

Begut­ach­tung zeigt wei­te­re Schä­den auf

Aus die­sem Grund wird die gesam­te betrof­fe­ne Flä­che aktu­ell mit Net­zen gegen Stein­schlag gesi­chert. Eine Fach­fir­ma setzt hier­bei der­zeit Anker in das Erd­reich, auf dem Schloss­berg­pla­teau in Abstand zur Mau­er. Im Bereich des Schloss­ber­grund­we­ges wer­den die Anker nach den gege­be­nen Mög­lich­kei­ten gesetzt. Zu Beginn der kom­men­den Woche wer­den dann Stahl­net­ze mit­tels Draht­sei­len an den Ankern befes­tigt und über die Mau­er gespannt. Auf die­se Wei­se soll ver­hin­dert wer­den, dass die Stei­ne den Hang her­un­ter fal­len, soll­ten sich noch wei­te­re Stei­ne lösen oder Wand­tei­le nach­ge­ben.

„Dau­er, Umfang und Kos­ten der anschlie­ßen­den Sanie­rungs­maß­nah­men kön­nen zum aktu­el­len Zeit­punkt noch nicht dar­ge­stellt wer­den”, so die Stadt­spre­che­rin.

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Stadt Arns­berg)

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