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Peter Lie­se und die Ret­tung des Döner

Der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Dr. Peter Lie­se in einer Döner­bu­de. (Foto: CDU)

HSK/Brüssel. Der hei­mi­sche EU-Abge­ord­ne­te Peter Lie­se berich­tet, wie die Christ­de­mo­kra­ten im Euro­päi­schen Par­la­ment „den Döner geret­tet” haben.

„Unsinn ver­hin­dert”

Das von Sozi­al­de­mo­kra­ten und Grü­nen im Euro­päi­schen Par­la­ment bean­trag­te Ver­bot eines wich­ti­gen Zusatz­stoffs für Döner­fleisch ist vom Tisch. Der Antrag fand nicht die not­wen­di­ge Mehr­heit, weil ins­be­son­de­re die größ­te Frak­ti­on im Euro­päi­schen Par­la­ment, näm­lich die Christ­de­mo­kra­ten, dage­gen gestimmt hat. Dazu Dr Peter Lie­se, der auch Spre­cher der Christ­de­mo­kra­ten für Lebens­mit­tel­si­cher­heit ist: „Der Antrag war fach­lich nicht begrün­det und ein Döner­ver­bot hät­te die Men­schen zurecht gegen die EU auf­ge­bracht. Ich bin froh, dass wir die­sen Unsinn ver­hin­dert haben.“

Cola hat mehr Phos­phat als Döner­fleisch

Als Begrün­dung für ihren Antrag argu­men­tier­ten die Sozi­al­de­mo­kra­ten und Grü­nen, dass der Zusatz­stoff Phos­phat der mensch­li­chen Gesund­heit abträg­lich ist. Dazu Lie­se, der auch Arzt ist: „Phos­pha­te in Lebens­mit­tel kön­nen ein Pro­blem sein, ins­be­son­de­re für Men­schen, die an Nie­ren­er­kran­kun­gen lei­den, aber das Pro­blem ist sicher nicht das Döner­fleisch. Ein Nie­ren­pa­ti­ent müss­te schon täg­lich mehr als sie­ben Por­tio­nen Döner essen, um den als gesund­heit­lich unbe­denk­lich gel­ten­den Schwel­len­wert zu über­schrei­ten. Bei Gesun­den wären es über 30 Döner. Wenn es ein Pro­blem gibt, dann even­tu­ell bei ande­ren Lebens­mit­teln, so ent­hält zum Bei­spiel Cola mehr Phos­phat als Döner­fleisch“, so Lie­se abschlie­ßend.

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