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Neue „Kul­tur­strol­che“ sind in Mesche­de auf Ent­de­ckungs­rei­se – Bür­ger­Stif­tung hilft mit

Mesche­de. Ein­tau­chen in unter­ir­di­sche Wel­ten im Sauer­län­der Besu­cher­berg­werk, sich in der Jugend­kunst­schu­le „kunst­haus alte müh­le“ krea­tiv aus­to­ben, in der Stadt­bü­che­rei Mesche­de auf Lese­rei­se gehen: Seit nun­mehr 6 Jah­ren gehen die Kul­tur­strol­che in Mesche­de auf Ent­de­ckungs­tour. Dar­über infor­miert die Stadt Mesche­de in einer Mel­dung an die Pres­se.

Kul­tur­strol­che auf Ent­de­ckungs­tour

Inzwi­schen sind rund 300 Kin­der der Luzia­schu­le Ber­ge und der Schu­le unter dem Regen­bo­gen im Pro­jekt dabei. Um die För­de­rung des Lan­des auf­grund der gro­ßen Nach­fra­ge auf­zu­sto­cken, unter­stützt die Bür­ger­stif­tung Mesche­de seit dem aktu­el­len Schul­jahr das Kul­tur­strol­che-Pro­jekt. „Viel­falt ist uns wich­tig“, sagt Jörg Hoh­mann, Vor­sit­zen­der des Stif­tungs­rats der Bür­ger­stif­tung Mesche­de. „Neben der MINT-För­de­rung muss auch die kul­tu­rel­le Bil­dung an Mesche­der Schu­len ihren Platz haben – hier unter­stüt­zen wir gern.“ So hat vor allem der Ansatz des Kul­tur­strol­che-Pro­jekts die Bür­ger­stif­tung schnell über­zeugt: Die Kin­der ler­nen über drei Jah­re jedes Schul­halb­jahr eine ande­re kul­tu­rel­le Spar­te und damit zugleich span­nen­de Kul­tur­or­te in der Umge­bung ken­nen, so dass sie am Ende ihrer Grund­schul­zeit ech­te Exper­tin­nen und Exper­ten in Sachen Kul­tur in der Regi­on sind.

Logo Kul­tur­strol­che

Exper­ten in Sachen Kul­tur

„Die außer­schu­li­schen Lern­or­te bie­ten den Kin­dern vie­le neue Erfah­run­gen und Anre­gun­gen, die wir spä­ter im Unter­richt gern auf­grei­fen und wei­ter­ent­wi­ckeln“, sagt Chris­ti­an Baum­hö­fer, stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter der Schu­le unter dem Regen­bo­gen. Zwar muss­ten im letz­ten Schul­halb­jahr coro­na-bedingt an der Schu­le unter dem Regen­bo­gen auch die Kul­tur­strol­che eine Pau­se ein­le­gen, umso begeis­ter­ter sind die Kin­der nun, wenn sie bei Aus­flü­gen erneut inter­es­san­te Kul­tur­or­te ent­de­cken und neue Din­ge aus­pro­bie­ren dür­fen.

Im Vor­der­grund zwei Kul­tur­strol­che der Schu­le unter dem Regen­bo­gen, im Hin­ter­grund (v.l.) Jörg Hoh­mann von der Bür­ger­stif­tung Mesche­de, Chris­ti­an Baum­hö­fer, stellv. Schul­lei­ter der Schu­le unter dem Regen­bo­gen, Anne Wie­gel vom Kul­tur­amt der Stadt Mesche­de und Bür­ger­meis­ter Chris­toph Weber. Foto: Stadt Mesche­de

Finan­zi­ell ist die Coro­na-Pan­de­mie auch beim Kul­tur­strol­che-Pro­jekt spür­bar: „Wir arbei­ten in klei­ne­ren Grup­pen, benö­ti­gen daher mehr Dozen­tin­nen und Dozen­ten – was der Qua­li­tät selbst­ver­ständ­lich zugu­te­kommt“, sagt Anne Wie­gel, die das Pro­jekt für die Kreis- und Hoch­schul­stadt Mesche­de koor­di­niert. Umso dank­ba­rer sind Schu­le und Stadt, dass die Bür­ger­stif­tung im aktu­el­len Schul­jahr die Kos­ten für bis zu drei Klas­sen über­neh­men wird.

100 neue Kul­tur­strol­che begrüßt

Und so konn­te Bür­ger­meis­ter Chris­toph Weber wie gewohnt die neu­en Kul­tur­strol­che begrü­ßen: Mehr als 100 Zweit­kläss­ler star­ten zum neu­en Schul­jahr ihre Lauf­bahn als Kul­tur­strol­che. „Kul­tu­rel­le Bil­dung ist für uns als Stadt ein zen­tra­les Anlie­gen“, beton­te der Bür­ger­meis­ter bei sei­nem Besuch der bei­den Kul­tur­strol­che-Schu­len. „Das Schö­ne am Kul­tur­strol­che-Pro­jekt ist, dass wir alle Kin­der errei­chen und in Kon­takt mit den Kul­tur­ein­rich­tun­gen vor Ort brin­gen. Dar­aus ent­steht Wert­schät­zung für die Kul­tur­ar­beit vor Ort – und im Ide­al­fall ein lebens­lan­ges Inter­es­se.“

Trä­ger des Kul­tur­strol­che-Pro­jekts, das nach einer Pro­jekt­idee der Stadt Müns­ter kon­zi­piert wur­de und vom Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len geför­dert wird, sind das Kul­tur­se­kre­ta­ri­at NRW Güters­loh und das NRW KUL­TUR­se­kre­ta­ri­at (Wup­per­tal). In Mesche­de wird das Pro­jekt vom Fach­be­reich Genera­tio­nen, Bil­dung, Frei­zeit der Stadt koor­di­niert.

(Quel­le: Stadt Mesche­de)

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