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Klinikum Hochsauerland eröffnet neue Palliativstation in Meschede

Stell­ver­tre­tend für das mul­ti­pro­fes­sio­nel­le Team der Pal­lia­tiv­sta­ti­on (v.l.n.r.): Ange­li­ka Sei­del, Ergo­the­ra­peu­tin, Dr. Moham­mad-Amen Wattad, Chef­arzt und Direk­tor der Kli­nik für Häma­to­lo­gie, Onko­lo­gie, Pal­lia­tiv­me­di­zin und Stamm­zell­trans­plan­ta­ti­on, Mela­nie Wei­nert, Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ge­rin, Sta­ti­ons­lei­tung (Hin­ter­grund rechts), Jani­ce Van­nah­me, Alten­pfle­ge­rin. (Foto: Kli­ni­kum Hochsauerland)

Mesche­de. Die neue Pal­lia­tiv­sta­ti­on im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land Stand­ort St. Wal­bur­ga Kran­ken­haus Mesche­de ist fer­tig­ge­stellt. Die sechs frisch reno­vier­ten Ein­zel­zim­mer, jeweils mit eige­nem Bad, sind groß­zü­gig und wohn­lich ein­ge­rich­tet. Auf der neu­en Pal­lia­tiv­sta­ti­on ver­sorgt ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team Pati­en­ten mit einer unheil­ba­ren, fort­ge­schrit­te­nen Erkrankung.

„Bei fort­schrei­ten­den Erkran­kun­gen sehen sich Pati­en­ten und deren Ange­hö­ri­ge oft mit aku­ten Beschwer­den kon­fron­tiert, die sich zu Hau­se auch mit ambu­lan­ter Unter­stüt­zung nur schwer beherr­schen las­sen“, infor­miert Dr. med. Moham­mad-Amen Wattad, Chef­arzt und Direk­tor der Kli­nik für Häma­to­lo­gie, Onko­lo­gie, Pal­lia­tiv­me­di­zin und Stamm­zell­trans­plan­ta­ti­on am Stand­ort St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus. Ziel der sta­tio­nä­ren Pal­lia­tiv­ver­sor­gung sei es, bestehen­de Beschwer­den wie Schmer­zen, Übel­keit, Juck­reiz, Luft­not oder Ängs­te zu lin­dern und den Pati­en­ten so ein mög­lichst selbst­be­stimm­tes Leben zu ermöglichen.

Neue Räume ermöglichen gezieltere Versorgung

In der Kli­nik für Häma­to­lo­gie, Onko­lo­gie, Pal­lia­tiv­me­di­zin und Stamm­zell­trans­plan­ta­ti­on wur­den Pati­en­ten auch bis­her bereits pal­lia­tiv­me­di­zi­nisch betreut, jedoch nicht auf einer eige­nen Sta­ti­on. „Auf der neu­en Pal­lia­tiv­sta­ti­on kön­nen wir uns nun in geson­der­ten, opti­mier­ten Räu­men geziel­ter auf die Ver­sor­gung die­ser beson­de­ren Patienten
kon­zen­trie­ren“, freut sich Dr. Wattad. Die neu­en Räum­lich­kei­ten der Pal­lia­tiv­sta­ti­on wur­den von der Kli­ni­kum Hoch­sauer­land Infra­struk­tur GmbH inner­halb von weni­gen Wochen voll­stän­dig reno­viert. Rund 150.000 Euro wur­den dafür investiert.

Auf­ent­halts­raum mit gemüt­li­cher Sitz­ecke und Koch­ni­sche. (Foto: Kli­ni­kum Hochsauerland)

Fach- und berufsgruppenübergreifendes Team

Hier beglei­tet ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team aus pal­lia­tiv­me­di­zi­nisch aus­ge­bil­de­ten Fach­ärz­ten, Pfle­ge­kräf­ten, Psy­cho­on­ko­lo­gen, Phy­sio- und Ergo­the­ra­peu­ten, Sozi­al­ar­bei­tern, Seel­sor­gern sowie wei­te­ren Fach­kräf­ten Pati­en­ten und ihre Ange­hö­ri­gen. Um Beschwer­den zu lin­dern, wird ein brei­tes Spek­trum medi­zi­ni­scher und ergän­zen­der The­ra­pie­ver­fah­ren ange­bo­ten. Dane­ben sind seel­sor­ge­ri­sche und psy­cho­on­ko­lo­gi­sche Gesprächs­an­ge­bo­te wich­ti­ge Bestand­tei­le der Betreuung.

Patienten und Angehörige sind eine Einheit

Die Arbeit mit engen Ver­trau­ten oder Ange­hö­ri­gen der Pati­en­ten sei auf der Pal­lia­tiv­sta­ti­on sehr wich­tig, so Dr. Wattad. Daher sei­en Behand­lungs­kon­zept und Sta­ti­on auch auf den Ein­be­zug von Ange­hö­ri­gen aus­ge­legt. Auf Wunsch kön­ne ein Ange­hö­ri­ger den Pati­en­ten im Zim­mer auch über Nacht beglei­ten. Außer­halb der Zim­mer bie­te ein Auf­ent­halts­raum mit gemüt­li­cher Sitz­ecke und Koch­ni­sche Begegnungsmöglichkeiten.

„Auch digi­ta­le Tech­nik wird unse­re Pati­en­ten künf­tig unter­stüt­zen“, berich­tet Dr. Wattad. Als Bei­spie­le nennt er Vir­tu­al-Rea­li­ty-Bril­len, mit denen Pati­en­ten auf Traum­rei­sen gehen und fer­ne Län­der oder ein Muse­um erkun­den kön­nen, sowie iPads, mit denen Pati­en­ten mit Freun­den kom­mu­ni­zie­ren, Kin­dern oder Enkeln vor­le­sen oder vir­tu­ell beim Fami­li­en­es­sen dabei sein können.

Kooperation mit Netzwerkpartnern

Wich­tig ist Dr. Wattad der Hin­weis, dass die Pal­lia­tiv­sta­ti­on kei­ne Ein­rich­tung der sta­tio­nä­ren Lang­zeit­pfle­ge sei. „Unser Ziel ist es, die Sym­pto­me des Pati­en­ten so zu ver­bes­sern, dass er wie­der in sein häus­li­ches oder ein ande­res geplan­tes Umfeld zurück­keh­ren kann.“ Um eine best­mög­li­che und durch­gän­gi­ge Ver­sor­gung und Beglei­tung zu ermög­li­chen, besteht eine enge Koope­ra­ti­on mit Netz­werk­part­nern wie dem Pal­lia­tiv­netz­werk Soest-HSK, dem Hos­piz Rapha­el, dem ambu­lan­ten Hos­piz­dienst sowie wei­te­ren Partnern.

Die Ein­rich­tung der neu­en Pal­lia­tiv­sta­ti­on ist Teil der Ent­wick­lung des umfas­sen­den Onko­lo­gi­schen Zen­trums im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land. Das Onko­lo­gi­sche Zen­trum bün­delt und koor­di­niert die Arbeit der bestehen­den Organ­zen­tren, Kli­ni­ken, Fach­ab­tei­lun­gen und der ambu­lan­ten onko­lo­gi­schen Pra­xen des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land sowie exter­ner Koope­ra­ti­ons­part­ner und damit das Wis­sen und die Erfah­run­gen in Dia­gnos­tik und The­ra­pie von Krebs­er­kran­kun­gen in der Region.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: Kli­ni­kum Hochsauerland)

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