Kein Kreisverkehr für Kreuzung am Sunderland-Hotel?

„Das The­ma ist sehr kom­plex und das Ergeb­nis hat uns selbst über­rascht!“, sag­te der städ­ti­sche Ver­kehrs­pla­ner Vol­ker Broes­ke. Der exter­ne Gut­ach­ter habe umfang­rei­che Ver­kehrs­zäh­lun­gen vor­ge­nom­men und sei zu dem Ergeb­nis gekom­men, dass ein Kreis­ver­kehr vor dem Sun­der­land-Hotel zu einer unge­nü­gen­den Ver­kehrs­qua­li­tät füh­re. Zwar sei für einen Bypass vor dem Hotel genug Platz da, doch auch der kön­ne das Pro­blem nur mil­dern, nicht lösen. Für die zwei­te Kreu­zung am Abzweig Rich­tung Kai­ser­hö­he und Sett­me­cke sei­en die Wer­te für einen Kreis­ver­kehr nicht ganz so ungüns­tig, doch der Gut­ach­ter schla­ge vor, auch hier auf einen Kreis­ver­kehr zu ver­zich­ten und statt­des­sen lie­ber eine gut abge­stimm­te Ampel­schal­tung für die bei­den nicht weit von­ein­an­der ent­fern­ten Kno­ten­punk­te einzurichten.

„Starke gegenüberliegende Linksabbiegerströme“

„Für vie­le Kreu­zun­gen ist ein Kreis­ver­kehr eine sehr gute Lösung, man­che sind aber auch nicht geeig­net“, sag­te Stadt­pla­ner Lars Ohlig. Das Pro­blem sei­en hier zwei star­ke gegen­über­lie­gen­de Links­ab­bie­ger­strö­me – aus Rich­tung Endorf in Rich­tung Hach­en und aus Rich­tung Wes­ten­feld in Rich­tung Endorf. Die­se Links­ab­bie­ger­strö­me müss­ten den Krei­sel zu drei Vier­teln durch­fah­ren und ver­sper­ren dabei vie­len ande­ren Fahr­zeu­gen die Ein­fahrt in den Krei­sel, da sie Vor­fahrt haben. Ohlig kün­dig­te an, dass das The­ma in der nächs­ten SUI-Sit­zung im Juli mit einer umfang­rei­chen Vor­la­ge auf die Tages­ord­nung kom­me, und ver­wies auf zwei spe­zi­el­le Punk­te. Zum einen gebe es für die Umge­stal­tung von Kno­ten­punk­ten zu Kreis­ver­keh­ren Zuschüs­se des Lan­des, die es beim Aus­bau von Ampel­kreu­zun­gen mög­li­cher­wei­se nicht gebe, zum ande­ren wün­sche Straßen.NRW eine bal­di­ge Ent­schei­dung, da die Kreu­zung an der Kai­ser­hö­he der­zeit mit einer pro­vi­so­ri­schen Ampel­an­la­ge lau­fe und man hier bald die neue dau­er­haf­te Lösung ver­wirk­li­chen wolle.

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2 Antworten

  1. Auch Gut­ach­ten kön­nen ein­sei­tig sein. Der Auf­trag hät­te lau­ten müssen.„Wie lösen Sie mit einem Kreis­ver­kehr das Ver­kehrs­auf­kom­men an den genann­ten Kno­ten­punk­ten “ Stan­dart­sät­ze aus einem Com­pu­ter­pro­gramm , als Lösung , brin­gen uns nicht zum Ziel.

  2. stimmt, wie war das? „Fahr nicht die L 519, Knosow­ski!“ „Wie­so nit?“ „Ver­kehrs­auf­kom­men!!“ Ach wat, ob da nun ein gut­ge­mein­ter Kreis­ver­kehr ein­ge­rich­tet wird oder die ver­kehrs­hem­men­de Ampel wei­ter arbei­tet, das Resul­tat ist das­sel­be… Stau!
    Auch Gut­ach­ten glau­be ich so recht nicht mehr, dazu ist mir schon zu viel untergekommen…
    wich­ti­ger wäre eine Abstim­mung der Ampel­an­la­gen, apro­pos: wie lan­ge soll denn die Behelfs­am­pel an der Kai­ser­hö­he noch stehen?
    Die Ver­kehrs­pla­nung in Sun­dern ist schon seit jeher eine Kata­stro­phe, und ich glau­be nicht, dass ich da in mei­ner Lebens­zeit noch gro­ße Ver­än­de­run­gen erle­ben werde…außer dass die Staus immer län­ger werden!

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