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Hei­mat­mi­nis­te­rin Schar­ren­bach zu Gast in Müsche­de

Hoch­ka­rä­ti­ge Gäs­te, dar­un­ter Hei­mat­mi­nis­te­rin Ina Schar­ren­bach und Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner, konn­te die CDU Müsche­de am Wochen­en­de zum Neu­jahrs­emp­fang begrü­ßen (Foto: CDU)

Müsche­de. Der Ein­la­dung zum dies­jäh­ri­gen Neu­jahrs­emp­fang der CDU Müsche­de folg­ten vie­le Mit­glie­der, Ver­ein­s­an­ge­hö­ri­ge und poli­ti­sche Ver­tre­ter. Der Vor­sit­zen­de der Orts­uni­on, Chris­toph Hil­le­brand, konn­te mit Ina Schar­ren­bach eine beson­de­re Refe­ren­tin aus der Lan­des­re­gie­rung begrü­ßen. Bevor die Minis­te­rin für Hei­mat, Kom­mu­na­les, Bau und Gleich­stel­lung die Auf­ga­ben ihres Amtes erläu­ter­te, blick­te Chris­toph Hil­le­brand auf die Ent­wick­lung des Dor­fes im letz­ten Jahr zurück.

Viel­fäl­ti­ges dörf­li­ches Enga­ge­ment

Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren konn­te er auch die­ses Mal wie­der auf die sehr akti­ve dörf­li­che Gemein­schaft ver­wei­sen. Ob es die Unter­hal­tung der Ehren­amts­knei­pe sei, der Auf­stieg des TuS Müsche­de in die Bezirks­li­ga, das mit Wen­nig­loh gemein­sam ver­an­stal­te­te Stadt­schüt­zen­fest oder die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr, über­all gäbe es Ver­ei­ne im Dorf, deren ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment über­ra­gend und erfolg­reich sei. Nach Mei­nung Hil­le­brands liegt in dem intak­ten, regen Dorf­le­ben der Grund, dass seit Jah­ren Müsche­de ein belieb­ter Wohn­ort ist. Der Vor­sit­zen­de der CDU Müsche­de wei­ter: „Jun­ge Leu­te blei­ben ent­we­der in dem Ort, oder zie­hen wie­der hier­hin zurück.“ Eine Rol­le spie­le hier­bei die Ein­bet­tung des Dor­fes in die Umge­bung. Die Ein­kaufs­stadt Neheim als Nach­barn, Alt-Arns­berg als Knei­pen- und Kul­tur­schwer­punkt nur weni­ge Kilo­me­ter ent­fernt und eben­falls in unmit­tel­ba­rer Nähe der Sor­pe­see. An die Minis­te­rin gerich­tet, mein­te er: „Es fehlt aller­dings eine Anbin­dung an das Sun­derner Erho­lungs­ge­biet durch einen Rad­weg“. Die­sen Hin­weis quit­tier­ten die Gäs­te mit gro­ßem Applaus.

Minis­te­rin stellt För­der­pro­gram­me vor

Nach Hil­le­brands Aus­füh­run­gen stell­te Ina Schar­ren­bach die Auf­ga­ben ihres Amtes vor und ging dabei vor allem auf die För­der­mög­lich­kei­ten ein, die das Minis­te­ri­um geschaf­fen hat. Vom Hei­mat­scheck bis zum Hei­mat­zeug­nis gibt es für Kom­mu­nen, aber auch Ver­ei­ne oder lose Grup­pie­run­gen ver­schie­de­ne Ange­bo­te, die das Ziel haben, Enga­ge­ment zu unter­stüt­zen.

In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on wur­de die Minis­te­rin nach kon­kre­ten Maß­nah­men gefragt. Wie gelingt es, ein Dorf wie Müsche­de für Jugend­li­che inter­es­sant zu machen, wel­che Mög­lich­kei­ten exis­tie­ren, den sozia­len Woh­nungs­bau zu för­dern, kann eine Schüt­zen­bru­der­schaft Geld vom Land für die Instand­hal­tung der Schüt­zen­hal­le bekom­men? Eben­falls die Fra­ge, wie dem­nächst die ärzt­li­che Ver­sor­gung im Dorf gewähr­leis­tet wer­den kann, nach­dem der jet­zi­ge Arzt im Som­mer in den Ruhe­stand geht, wur­de gestellt.

Minis­te­rin Ina Schar­ren­bach gab ver­schie­de­ne Hin­wei­se, wie Pro­ble­me gelöst wer­den kön­nen, selbst wenn nicht alle Fra­gen ihr Minis­te­ri­um betra­fen. Mit Prä­sen­ten von jun­gen Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis bedank­te sich der Vor­stand der CDU Müsche­de für den Besuch der Minis­te­rin.

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2 Kommentare zu Hei­mat­mi­nis­te­rin Schar­ren­bach zu Gast in Müsche­de

  • Mit Prä­sen­ten von jun­gen Unter­neh­men im Hoch­sauer­land­kreis bedank­te sich der Vor­stand der CDU Müsche­de für den Besuch der Minis­te­rin.

    Moment mal.
    War­um, wes­halb, wie­so wird eine vom Sou­ve­rän gewählte/in das Amt gebrach­te Per­son für den Besuch „beim Sou­ve­rän” beschenkt?

    • Viel­leicht aus rei­nen Höf­lich­keits­grün­den? Bis­lang hat jeder Gast, egal ob Man­dats­trä­ger, Geist­li­cher, Stadt­käm­me­rer oder „Nor­mal­sterb­li­cher” ein Gast­ge­schenk bekom­men.
      Und das ist gut so!

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