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Girls‘ Day bei West­netz gibt span­nen­de tech­ni­sche Einblicke

Die 18 Teil­neh­me­rin­nen des Girls‘ Day im West­netz-Aus­bil­dungs­zen­trum am Stand­ort Arns­berg mit Aus­bil­dern und den Aus­zu­bil­den­den aus dem 2. Lehr­jahr. (Foto: Westnetz)

Arns­berg. Lan­des­weit haben Tau­sen­de von Schü­le­rin­nen und Schü­ler den Girls‘ und Boys‘ Day genutzt, um Ein­bli­cke in für ihr Geschlecht immer noch unge­wöhn­li­che Beru­fe zu neh­men. Bei West­netz in Arns­berg gab es für 18 Teil­neh­me­rin­nen span­nen­de tech­ni­sche Ein­bli­cke in den Beruf der Elek­tro­ni­ke­rin für Betriebstechnik.

Selbst mit angepackt

Der Aus­zu­bil­den­de Thor­ben Wor­atz erklärt der Schü­le­rin Gen­tia­na Shi­ja­ku (Real­schu­le Hüs­ten) die Instal­la­ti­on eines Licht- und Steck­do­sen­strom­krei­ses. (Foto: Westnetz)

Löten, pro­gram­mie­ren, ver­ka­beln oder auf Holz­mas­ten klet­tern – als Elek­tro­ni­ke­rin für Betriebs­tech­nik wird es nie lang­wei­lig. Um den Beruf auch für jun­ge Frau­en inter­es­sant zu machen, unter­stützt West­netz das bun­des­wei­te Berufs­ori­en­tie­rungs­pro­jekt „Girls’ Day – Mäd­chen-Zukunfts­tag 2019“. 18 jun­gen Frau­en der 7. und 8. Klas­se hat­ten in Arns­berg die Mög­lich­keit, sich den Arbeits­all­tag einer Elek­tro­ni­ke­rin für Betriebs­tech­nik ein­mal genau­er anzu­schau­en und zu erfah­ren, wie viel­sei­tig und span­nend die­se Tätig­keit sein kann. Unter Anlei­tung der Aus­zu­bil­den­den durf­ten die Mäd­chen selbst mit anpacken.

Mit Kli­schees aufräumen

Der „Girls‘ Day“ ist ein Kon­zept, um jun­ge Frau­en früh­zei­tig für ent­spre­chen­de Beru­fe zu begeis­tern. Der Akti­ons­tag trägt dazu bei, das Bewusst­sein zu wecken, dass Mäd­chen für natur­wis­sen­schaft­lich-tech­ni­sche Beru­fe Inter­es­se zei­gen und bei ent­spre­chen­den Ange­bo­ten die­se Beru­fe auch wäh­len. Aus­bil­dungs­lei­ter Dirk Pola­chow­ski nutzt den pra­xis­ori­en­tier­ten „Schnup­per­tag“, um mit Kli­schees auf­zu­räu­men: „Da in den tech­ni­schen Beru­fen immer noch vor­wie­gend Män­ner arbei­ten, den­ken Mäd­chen oft, dass sie für die Auf­ga­ben nicht geeig­net sind. Wir möch­ten die­se Vor­ur­tei­le abbau­en und tech­nisch inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen fördern“.

Facet­ten­rei­che Ausbildung

Die Aus­bil­dung zur Elek­tro­ni­ke­rin für Betriebs­tech­nik ist sehr facet­ten­reich – die Aus­zu­bil­den­den erler­nen zum Bei­spiel, wie ener­gie­er­zeu­gen­de Anla­gen in Betrieb genom­men oder Strom­ver­teil­net­ze instand gehal­ten wer­den. Im Aus­bil­dungs­zen­trum des Regio­nal­zen­trums Arns­berg klet­tern sie auf Holz­mas­ten oder fah­ren mit dem Stei­ger in luf­ti­ge Höhen, um Arbei­ten an der Übungs­frei­lei­tung durch­zu­füh­ren. „West­netz bie­tet eine über­durch­schnitt­li­che Aus­bil­dungs­ver­gü­tung und in der Regel gibt es einen auf zwölf Mona­te befris­te­ten Anschluss­ver­trag mit guten Chan­cen auf eine Ent­fris­tung. Team­geist, Enga­ge­ment und nicht zuletzt Spaß an der Arbeit wird bei uns groß geschrie­ben. Die Aus­bil­dung beinhal­tet fast die gesam­te Elek­tro­tech­nik und ist eine per­fek­te Grund­la­ge für eine spä­te­re Spe­zia­li­sie­rung“, sagt Polachowski.

In Arns­berg wer­den aktu­ell 20 jun­ge Men­schen zu Elek­tro­ni­kern/-innen für Betriebs­tech­nik aus­ge­bil­det. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es bei Aus­bil­dungs­lei­ter Dirk Pola­chow­ski, Tel. 02931 84–2486 oder unter www.westnetz.de/karriere.

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