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Feuerwehr rettet vier Menschen aus brennender Wohnung

Rund 80 Einsatzkräfte waren beim Wohnungsbrand auf der Oeventroper Kirchstraße vor Ort. (Foto: Feuerwehr)
Rund 80 Ein­satz­kräf­te waren beim Woh­nungs­brand auf der Oeven­tro­per Kirch­stra­ße vor Ort. (Foto: Feuerwehr)

Oeven­trop. Die Arns­ber­ger Feu­er­wehr hat vier Men­schen aus einer bren­nen­den Woh­nung geret­tet. Oeven­tro­per Feu­er­wehr­leu­te hat­ten den Brand auf dem Heim­weg selbst entdeckt.

Feuerwehrleute sahen Rauch auf Kirchstraße

Vier menschen wurden aus der Brandwohnung gerettet. (Foto: Feuerwehr)
Vier Men­schen wur­den aus der Brand­woh­nung geret­tet. (Foto: Feuerwehr)

Am Don­ners­tag ver­lie­ßen gegen 18.25 Uhr eini­ge Ange­hö­ri­ge des Lösch­zugs Oeven­trop der Arns­ber­ger Feu­er­wehr ihr Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus an der Oeven­tro­per Kirch­stra­ße. Beim Befah­ren der Kirch­stra­ße beob­ach­te­ten sie eine star­ke Rauch­ent­wick­lung aus einem Fens­ter im 1. Ober­ge­schoss eines Gebäu­des, in dem ein Geld­in­sti­tut ange­sie­delt ist. Umge­hend wen­de­ten die Ein­satz­kräf­te und fuh­ren zum Gerä­te­haus zurück. Dort setz­ten sie einen Not­ruf an die Feu­er­wehr­leit­stel­le in Mesche­de ab. Die­se alar­mier­te umge­hend die Haupt­wa­chen Arns­berg und Neheim, den Basis­lösch­zug 3, bestehend aus dem Lösch­zug Oeven­trop und der Lösch­grup­pe Rum­beck, den Fern­mel­de­dienst der Arns­ber­ger Feu­er­wehr sowie den Rettungsdienst.

Brandwohnung bereits stark verraucht

Nach einer ers­ten Erkun­dung durch den Ein­satz­lei­ter vor Ort stell­te sich her­aus, dass sich noch meh­re­re Per­so­nen in dem betrof­fe­nen Mehr­fa­mi­li­en­haus auf­hiel­ten. Auch in der Brand­woh­nung befand sich noch eine vier­köp­fi­ge Fami­lie. Umge­hend beor­der­te der Ein­satz­lei­ter einen Ein­satz-Trupp unter schwe­rem Atem­schutz zur Men­schen­ret­tung in das Gebäu­de. Der Trupp konn­te die vier gefähr­de­ten Per­so­nen schnell aus der stark ver­rauch­ten Brand­woh­nung ret­ten und an den Ret­tungs­dienst zur wei­te­ren medi­zi­ni­scher Behand­lung über­ge­ben. Wei­te­re Bewoh­ner des Hau­ses wur­den über das Trep­pen­haus eva­ku­iert und eben­falls zu einer kur­zen Unter­su­chung dem Ret­tungs­dienst übergeben.

Feuer in der Küche

Rettungs- und Löscheinsatz unter schwerem Atemschutz. (Foto: Feuerwehr)
Ret­tungs- und Lösch­ein­satz unter schwe­rem Atem­schutz. (Foto: Feuerwehr)

Gleich­zei­tig wur­de das Feu­er in der Küche der Woh­nung von einem Trupp unter schwe­rem Atem­schutz mit einem soge­nann­ten Hohl­strahl­rohr erfolg­reich gelöscht. In dem unmit­tel­ba­ren Brand­be­reich war eine der­art star­ke Wär­me­ent­wick­lung ent­stan­den, dass bereits der Decken­putz her­ab fiel. Nach einer inten­si­ven Kon­trol­le der übri­gen Woh­nun­gen auf eine even­tu­el­le Brand­aus­brei­tung, die jedoch glück­li­cher­wei­se ohne wei­te­ren Befund ver­lief, konn­te das Gebäu­de unter Ein­satz eines Hoch­leis­tungs­lüf­ters vom Brand­rauch befreit wer­den. Im Anschluss wur­de die betrof­fe­ne Woh­nung mit einer Wär­me­bild­ka­me­ra abschlie­ßend auf even­tu­el­le Glut­nes­ter kontrolliert.

Einsatzstelle in zwei Abschnitte gegliedert

Großeinsatz auf der Kirchstraße. (Foto: Feuerwehr)
Groß­ein­satz auf der Kirch­stra­ße. (Foto: Feuerwehr)

„Auf­grund des gro­ßen Auf­ge­bots von Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr ent­schied sich der Ein­satz­lei­ter, die Ein­satz­stel­le in zwei Abschnit­te zu glie­dern, um eine effek­ti­ve und koor­di­nier­te Bewäl­ti­gung des Ein­sat­zes zu gewähr­leis­ten. Im ers­ten Abschnitt wur­den die Brand­be­kämp­fung und die Men­schen­ret­tung durch­ge­führt. Der zwei­te Ein­satz­ab­schnitt war der Betreu­ung und Ver­sor­gung der betrof­fe­nen Per­so­nen durch den Ret­tungs­dienst gewid­met“, berich­tet UBM’in Chris­ti­na Seve­rin, stellv. Pres­se­spre­che­rin der Arns­ber­ger Wehr.

80 Einsatzkräfte vor Ort

Die vier­köp­fi­ge Fami­lie aus der Brand­woh­nung wur­de vor­sorg­lich zur wei­te­ren Unter­su­chung in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser trans­por­tiert. Die übri­gen Haus­be­woh­ner konn­ten noch vor Ort wie­der aus der ret­tungs­dienst­li­chen Obhut ent­las­sen wer­den. Die betrof­fe­ne Woh­nung ist auf­grund der gif­ti­gen Rück­stän­de des Brand­rauchs bis auf wei­te­res unbe­wohn­bar. Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst waren mit rund 80 Ein­satz­kräf­ten vor Ort. Die letz­ten Ret­tungs­kräf­te konn­ten nach fast andert­halb Stun­den wie­der in ihre Stand­or­te einrücken.

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