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BI Kontra Habbel IV ist gegebenenfalls zur Klage entschlossen

Die Bürgerinitiative kämpft gegen noch mehr Lärm, Staub und Erschütterungen im Ort Müschede. (Foto: BI KOHAIV)
Die Bür­ger­initia­ti­ve kämpft gegen noch mehr Lärm, Staub und Erschüt­te­run­gen im Ort Müsche­de. (Foto: BI KOHAIV)

Müsche­de. Für Müsche­de bringt die kom­men­de Woche einen wich­ti­gen Ter­min: Die Unte­re Umwelt­schutz­be­hör­de des Hoch­sauer­land­krei­ses ver­an­stal­tet am Diens­tag, 23. Juni ab 10 Uhr einen Erör­te­rungs­ter­min in der Real­schu­le Neheim. Dort geht es um den Antrag der Fir­ma Hein­rich Ebel GmbH & Co. KG auf Ertei­lung einer Geneh­mi­gung zur Erwei­te­rung der Abgra­bungs­flä­che des Stein­bruchs Hab­bel. Die Bür­ger­initia­ti­ve Kon­tra Hab­bel IV hat des­halb jetzt auf einer gut besuch­ten Bür­ger­ver­samm­lung in der Müsche­der Schüt­zen­hal­le noch­mals ihre Ent­schlos­sen­heit deut­lich gemacht. „Neben der Ein­brin­gung eige­ner Gut­ach­ten den­ken wir dar­über nach, im Fal­le des Nicht­be­ach­tens der vor­ge­brach­ten Gut­ach­ten, Argu­men­te und etwa 160 Ein­wen­dun­gen den Kla­ge­weg zu beschrei­ten,“ sag­te Jupp Rei­chen­bruch vom Füh­rungs­team der BI.

Über 100 Besucher bei Veranstaltung der BI

BI-Sprecher Jupp Reichenbruch sowie Klaus-Dieter Schmitz sowie Herrmann Aufmkolk von der KOHA IV bei einer petitionsübergabe im januar 2015. (Foto: KOHA IV)
BI-Spre­cher Jupp Rei­chen­bruch sowie Klaus-Die­ter Schmitz und Herr­mann Auf­mkolk von der KOHA IV bei einer Peti­ti­ons­über­ga­be im Janu­ar 2015. (Foto: KOHA IV)

Über 100 Gäs­te in der Müsche­der Hal­le erfuh­ren am Mitt­woch abend, was bis­lang sei­tens der BI unter­nom­men wur­de. So berich­te­te Jupp Rei­chen­bruch über die Ein­brin­gung einer Peti­ti­on an den zustän­di­gen Aus­schuss im Land­tag NRW wegen der Erlaub­nis zur Abteu­fung aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Hier wird bis Ende des Som­mers ein Ergeb­nis erwar­tet. Dann ging er auf die mehr als 30 Sit­zun­gen der KOHA IV und ihrer vier Arbeits­grup­pen ein. Mit­glie­der die­ser Arbeits­grup­pen berich­te­ten anschlie­ßend kom­pe­tent über das Ergeb­nis ihrer sehr spe­zi­el­len Arbeit und mach­ten deut­lich, dass ihre Recher­chen  meh­re­re deut­li­che Hin­wei­se erge­ben hät­ten, dass „Tei­le der vor­ge­leg­ten Gut­ach­ten im Geneh­mi­gungs­an­trag erheb­li­che Män­gel auf­wei­sen“. Dies wer­de unter ande­rem durch zwei gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­men unter­mau­ert, die die Bür­ger­initia­ti­ve in Auf­trag gege­ben hat. Das soll bei dem in der nächs­ten Woche anbe­raum­ten Erör­te­rungs­ter­min auch the­ma­ti­siert werden.

Visualisierungen sorgten für Betroffenheit

Zahl­rei­che Luft­bil­der visua­li­sier­ten die Lage und Aus­ma­ße der umlie­gen­den Stein­brü­che. So wur­den durch Ori­gi­nal­luft­bild­auf­nah­men, aber auch durch Bild­mon­ta­gen die erwar­te­ten Beein­träch­ti­gun­gen durch die Erwei­te­rung des Stein­bruchs Hab­bel, als auch bei einer geplan­ten Ver­bin­dung der Stein­brü­che Herdrin­gen und Hab­bel deut­lich gemacht. Bil­der, die bei den gespann­ten Zuhö­rern Betrof­fen­heit erzeug­ten. Sei­tens der BI wur­de zudem dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ent­ge­gen anders­lau­ten­der Bericht­erstat­tung in der Lokal­pres­se die Antrag­stel­le­rin – bei Gesprächs­be­reit­schaft der BI – seit Mona­ten kei­ne Gesprä­che mehr mit der Initia­ti­ve gesucht habe.

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