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Bank­räu­ber nach fünf Mona­ten gefasst

Sied­ling­hau­sen. Der Bank­über­fall in Sied­ling­hau­sen am 13. Juli die­sen Jah­res ist offen­bar auf­ge­klärt. In einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Unter­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Arns­berg wird auch die­ser Bank­über­fall einem 56-jäh­ri­gen Mann aus dem Raum Kai­sers­lau­tern zuge­rech­net, der nach zwei Bank­über­fal­len in Unter­fran­ken ver­haf­tet wur­de.

Staats­an­walt­schaft erwirkt Haft­be­fehl

Nach bewaff­ne­ten Bank­über­fäl­len in Klin­gen­berg und Lohr am Main sitzt der Tat­ver­däch­ti­ge seit Ende Okto­ber in Unter­su­chungs­haft. Seit­dem wird inten­siv geprüft, ob ihm noch wei­te­re, gleich­ge­la­ger­te Fäl­le im Bun­des­ge­biet nach­ge­wie­sen wer­den kön­nen. Der Ver­dacht, dass der Inhaf­tier­te noch für wei­te­re Taten in Fra­ge kommt, hat sich inzwi­schen erhär­tet. Dem 56-Jäh­ri­gen wird vor­ge­wor­fen, in ins­ge­samt sechs Fäl­len knapp 120.000 Euro erbeu­tet zu haben. In einem wei­te­ren Fall blieb es beim Ver­such. Vier Tat­or­te lie­gen in Rhein­land-Pfalz, einer aber auch im Hoch­sauer­land.

Bei Durch­su­chungs­maß­nah­men wur­de umfang­rei­ches Beweis­ma­te­ri­al sicher­ge­stellt. Dar­un­ter befin­den sich auch meh­re­re tau­send Euro, die aus dem Bank­über­fall in Klin­gen­berg am Main stam­men. Der Ver­bleib der rest­li­chen Beu­te ist Gegen­stand der noch andau­ern­den Ermitt­lun­gen. Der Beschul­dig­te selbst hat sich bis­lang noch nicht zu den Tat­vor­wür­fen geäu­ßert.

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