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Arnsberger Iwan Zimmermann im NRW-Jugendlandtag

Die Mitglieder des Jugend-Landtags arbeiteten drei Tage lang wie die echten Abgeordneten. (Foto: Grüne)
Die Mit­glie­der des Jugend-Land­tags arbei­te­ten drei Tage lang wie die ech­ten Abge­ord­ne­ten. (Foto: Grüne)

Arnsberg/Düsseldorf. In Düs­sel­dorf fand jetzt der 7. Jugend-Land­tag Nord­rhein-West­fa­len statt. Jugend­li­che aus ganz NRW im Alter zwi­schen 16 und 20 Jah­ren nah­men drei Tage lang auf den Stüh­len der Abge­ord­ne­ten im Ple­nar­saal und in den Sit­zungs­sä­len Platz. Aus Arns­berg war die­ses Mal der Spre­cher der Grü­nen Jugend Iwan Zim­mer­mann dabei. Er ver­trat die War­stei­ner Abge­ord­ne­te Dag­mar Hanses.

Spannende Erfahrung

Der Arnsberger Jung-Grüne Iwan Zimmermann im Jugend-Landtag in Düsseldorf. (Foto: Grüne)
Der Arns­ber­ger Jung-Grü­ne Iwan Zim­mer­mann im Jugend-Land­tag in Düs­sel­dorf. (Foto: Grüne)

Für Iwan Zim­mer­mann waren die drei Tage in Düs­sel­dorf eine span­nen­de und hoch­in­ter­es­san­te Erfah­rung, die er jedem Jugend­li­chen wei­ter­emp­feh­len wür­de. Seit 2008 fin­det jedes Jahr der „Jugend-Land­tag“ im Düs­sel­dor­fer Par­la­ment statt. Mehr als 1250 Jugend­li­che konn­ten seit­dem in die Rol­le der Abge­ord­ne­ten schlüp­fen und den par­la­men­ta­ri­schen Arbeits­all­tag eines Poli­ti­kers selbst erle­ben. Ziel ist es, durch „lear­ning by doing“ die Jugend­li­chen über die par­la­men­ta­ri­sche Arbeit zu infor­mie­ren und zu lang­fris­ti­gem poli­ti­schen Enga­ge­ment zu ermun­tern. Beim Jugend­land­tag wer­den die par­la­men­ta­ri­schen Abläu­fe von Frak­ti­ons­sit­zun­gen über Aus­schuss­sit­zun­gen, öffent­li­che Anhö­run­gen von Exper­ten bis hin zur Ple­nar­sit­zung nach­ge­stellt. Die Beschlüs­se der „Jugend-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten“ wer­den den Abge­ord­ne­ten des rea­len Par­la­ments anschlie­ßend zur Kennt­nis gege­ben. Ein­drü­cke vom Ablauf der drei Tage fin­den sich auf der Inter­net­sei­te www.jugend-landtag.de in der Rubrik „Jugend-Land­tag“. Es gab zum Bei­spiel einen Eil­an­trag zur Ein­füh­rung der Homo-Ehe, der mit gro­ßer Mehr­heit ange­nom­men wur­de – im Gegen­satz zum rea­len Leben. Die Jugend­li­chen erle­ben par­la­men­ta­ri­schen All­tag. Frak­ti­ons­sit­zun­gen, Exper­ten­an­hö­run­gen, eine Schwei­ge­mi­nu­te aus aktu­el­lem Anlass. Vie­le sind bereits poli­tisch enga­giert, vie­le aber auch par­tei­los. Es ist eines der Zie­le des Pro­jekts, die Distanz zur poli­ti­schen Arbeit zu ver­rin­gern, die gera­de bei jun­gen Leu­ten oft fest­zu­stel­len ist.

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