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Sil­ke Berg gewinnt Kul­tur rockt-Preis für bil­den­de Kunst 2019

Sil­ke Berg. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Dörn­holt­hau­sen. Der unter fach­li­cher Mit­wir­kung der Kul­tur­ab­tei­lung des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe (LWL) und des LWL-Muse­ums für Kunst und Kul­tur aus­ge­lob­te Kul­tur rockt-Preis für bil­den­de Kunst 2019 geht an Sil­ke Berg. Die Stu­den­tin der renom­mier­ten Hoch­schu­le für Gra­fik und Buch­kunst Leip­zig bei Pro­fes­sor Micha­el Rie­del und Pro­fes­sor Info Mel­ler über­zeug­te die Jury mit ihren ein­drucks­vol­len Bil­dern und Skulp­tu­ren.

Iris Ber­ben über­reicht Preis

Die Preis­trä­ge­rin Sil­ke Berg wird ihre Wer­ke in einer exklu­si­ven Aus­stel­lung im Rah­men des Fes­ti­vals „Kul­tur rockt„vom 20. bis 23. Juni 2019 in Dörn­holt­hau­sen prä­sen­tie­ren und bei der Ver­nis­sa­ge am 21. Juni  um 18 Uhr anwe­send sein. Schau­spie­le­rin Iris Ber­ben und Klaus Kai­ser, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär des Lan­des NRW, wer­den den Preis an die Künst­le­rin über­rei­chen. Nach dem Fes­ti­val ist die Aus­stel­lung noch bis zum 4. August 2019 im Haus Berg­hoff zu sehen. Die Öff­nungs­zei­ten sind dann sams­tags und sonn­tags jeweils von 15 bis 17 Uhr und nach Ver­ein­ba­rung. Zusätz­lich zur Ein­zel­aus­stel­lung ist der Preis mit 1500 Euro, einer Urkun­de und einem Artist-in-Resi­dence-Sti­pen­di­um von bis zu einem Monat dotiert.

Werk „Blue­Blue­Blue” von Sil­ke Berg. (Foto: Ver­an­stal­ter)

Zu ihren Wer­ken sagt Sil­ke Berg: „Die Räu­me, in die oder für die mei­ne Arbei­ten ent­ste­hen, wer­den immer wich­ti­ger in mei­nem Pro­zess, sie neh­men einen immer grö­ße­ren Platz ein. Mei­ne Arbei­ten sind immer direk­te Reak­tio­nen und Befra­gun­gen mei­ner Umge­bung, Gefüh­le und Rela­tio­nen. Ich fra­ge mich oft, ob und wie ich ein Teil mei­ner Arbeit wer­den kann. Wenn ich mich wie mei­ne Arbeit ‚ver­klei­de’, wer­de ich dann Teil davon? Ich möch­te Teil der ‚Grup­pe‘ wer­den. Mei­ne Skulp­tu­ren ent­wi­ckeln sich von der Idee her­aus, die For­men aus dem Grund zu tren­nen. In der Male­rei sind sie eins, aber durch die Form der Skulp­tur wird eine sol­che Tren­nung ermög­licht. Die For­men wer­den zu einer Art Per­for­mer im Raum.“

Ein LWL-Gre­mi­um unter Lei­tung von Dr. Bar­ba­ra Rüsch­off-Par­zin­ger, Kul­tur­de­zer­nen­tin des Land­schafts­ver­ban­des West­fa­len-Lip­pe, und Kris­tin Bar­tels, stell­ver­tre­ten­de Refe­ren­tin für Gegen­warts­kunst im LWL-Muse­um für Kunst und Kul­tur, hat­te drei Nomi­nier­te aus­ge­wählt, die in einer digi­ta­len Prä­sen­ta­ti­on der inter­na­tio­na­len und inter­dis­zi­pli­när besetz­ten Kul­tur rockt-Jury vor­ge­schla­gen wur­den.

(Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung Haus Berg­hoff)

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