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Poli­zei warnt aktu­ell: Vor­sicht vor Trick­die­ben – Bereits meh­re­re Fäl­le in Arns­berg gemel­det

Arns­berg. Lang­fin­ger sind auch in Arns­berg unter­wegs. Am Don­ners­tag wur­den der Poli­zei zwei Fäl­le gemel­det. Mit ein­fa­chen Ver­hal­tens­maß­nah­men kann sich jeder gegen die Täter schüt­zen!

In einer Bäcke­rei in der Fuß­gän­ger­zo­ne in Neheim schlu­gen am Don­ners­tag zwei Trick­die­bin­nen zu. Mit dem soge­nann­ten „Zet­tel­trick“ erbeu­te­ten sie das Bar­geld eines 70-jäh­ri­gen Arns­ber­gers. Bei die­sem Trick­dieb­stahl hal­ten die Täter ihrem Opfer ein Blatt Papier, mit der Bit­te um eine Spen­de vor. Dabei nutzt einer die Ablen­kung für den raschen Griff nach der Geld­bör­se oder in die Hand­ta­sche. In die­sem Fall kamen gegen 11.45 Uhr zwei Frau­en auf den Arns­ber­ger zu. Sie zeig­ten Zet­tel vor, auf wel­chen um Spen­den für Gehör­lo­se gebe­ten wur­de.

Um Spen­den gebe­ten

Der Mann war bereit zu spen­den und hol­te sei­ne Geld­bör­se her­vor. Die Frau­en han­tier­ten wei­ter­hin mit den Zet­teln und ver­lie­ßen nach Erhalt der Spen­de die Bäcke­rei. Kurz dar­auf stell­te der Mann den Ver­lust der rest­li­chen Geld­schei­ne aus sei­ner Geld­bör­se fest. Die bei­den Die­bin­nen besa­ßen ein süd­län­di­sches Aus­se­hen und waren etwa 19 Jah­re alt. Sie wer­den als schlank beschrie­ben. Eine Täte­rin war etwa 1,70 Meter groß und hat­te hoch­ge­steck­te, lan­ge schwar­ze Haa­re. Sie war dun­kel geklei­det. Die Mit­tä­te­rin war etwas grö­ßer. Sie hat­te schul­ter­lan­ge schwar­ze Haa­re. Sie trug eine dunk­le Jeans­ho­se, einen dunk­len Pull­over und eine dunk­le Jacke.

Geld­bör­se aus Jacken­ta­sche gezo­gen

Eine ande­re Vor­ge­hens­wei­se zeig­ten bis­lang unbe­kann­te Täter in einem Dis­coun­ter an der Ruhr­stra­ße. Erfah­rungs­ge­mäß suchen die Die­be ins­be­son­de­re in Geschäf­ten nach ein­fa­cher Beu­te. Gegen 11.15 Uhr schlu­gen sie bei einem eben­falls 70-jäh­ri­gen Arns­ber­ger zu. Unbe­merkt zogen sie dem Mann die Geld­bör­se aus sei­ner Jacken­ta­sche. Die­ser bemerk­te den Dieb­stahl erst an der Kas­se. Hin­wei­se zu den Die­ben kann er nicht geben.

In bei­den Fäl­len bit­tet die Poli­zei um Hin­wei­se. Zeu­gen set­zen sich bit­te mit der Poli­zei in Arns­berg unter Tel. 02932 / 90 200 in Ver­bin­dung.

Gesun­der Men­schen­ver­stand wich­tig

So schüt­zen Sie sich vor Taschen­die­ben: Sei­en Sie auf­merk­sam und ver­trau­en Sie Ihrem gesun­den Men­schen­ver­stand. Las­sen Sie sich nicht durch ver­trau­ens­wür­di­ges Aus­se­hen, siche­res Auf­tre­ten, Höf­lich­keit oder freund­li­ches Wesen blen­den. Las­sen Sie sich nicht drän­gen oder ablen­ken. Die Täter las­sen sich am typisch suchen­den Blick erken­nen: Sie mei­den den direk­ten Blick­kon­takt zum Opfer und schau­en eher nach der Beu­te. Tra­gen Sie Geld, Schecks, Kre­dit­kar­ten und Papie­re immer in ver­schie­de­nen ver­schlos­se­nen Innen­ta­schen der Klei­dung mög­lichst dicht am Kör­per. Legen Sie Ihre Geld­bör­se oder Hand­ta­sche nicht in die Ein­kaufs­ta­sche, den Ein­kaufs­korb oder in den Ein­kaufs­wa­gen. Rufen Sie beim Dieb­stahl, aber auch im Ver­dachts­fall umge­hend den Poli­zei­ruf 110. Wei­te­re Tipps und Hin­wei­se fin­den sie im Inter­net: www.polizei-beratung.de

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