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NRW-Zustandsbericht: Landesstraße L 685 Arnsberg – Sundern gehört zu den schlechtesten Landesstraßen in der Region Hellweg-Sauerland

NRW. Die Lan­des­stra­ßen L 685 Arns­berg – Sun­dern, L 617 Hal­len­berg – Mede­bach und L 670 Wel­ver-Din­ker – Soest sind die schlech­tes­ten Lan­des­stra­ßen in der Regi­on Hell­weg-Sau­er­land. Die­se zwei­fel­haf­te Aus­zeich­nung über­reich­te IHK-Prä­si­dent Andre­as Rother schon vor eini­gen Wochen an NRW-Ver­kehrs­mi­nis­ter Oli­ver Kri­scher bei einem Orts­ter­min in Schmal­len­berg. Der am 02.11. von Kri­scher vor­ge­stell­te Lan­des­stra­ßen-Zustands­be­richt bestä­tigt nun schwarz auf weiß die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­nach­läs­si­gung die­ser Straßenkategorie.

Landesstraßennetz in NRW in schlechtem Zustand

Das Netz der Lan­des­stra­ßen in NRW ist dem­nach unver­än­dert in einem schlech­ten Zustand. 36 % die­ser Stra­ßen erhal­ten lan­des­weit die Note man­gel­haft, wei­te­re 22 % wer­den als repa­ra­tur­be­dürf­tig ein­ge­stuft. „Wir wer­den nun ver­stärkt sanie­ren“, kün­dig­te Ver­kehrs­mi­nis­ter Oli­ver Kri­scher bei der Vor­stel­lung des NRW-Lan­des­stra­ßen-Zustands­be­rich­tes 2021 an. In der hei­mi­schen Regi­on fällt die Bewer­tung dabei nicht über­ra­schend noch etwas schlech­ter aus. Knapp 62 % des Lan­des­stra­ßen­net­zes ist hier in einem schlech­ten Zustand, 2 %-Punk­te schlech­ter als 4 Jah­re zuvor. Durch­schnitt­lich bekommt das gesam­te Netz im Bezirk die Nie­der­las­sung Sau­er­land-Hoch­stift des Lan­des­be­trie­bes Straßen.NRW die Note 3,5. Dies liegt exakt auf der Schwel­le zum soge­nann­ten Warn­wert, der den Repa­ra­tur­be­darf einer Stra­ße unterstellt.

„Die jetzt ermit­tel­ten Wer­te zei­gen, dass wir mit unse­rer regel­mä­ßi­gen Kür der schlech­tes­ten Lan­des­stra­ße rich­tig lie­gen und die Pro­ble­me kon­se­quent beim Namen nen­nen“, kom­men­tiert IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Jörg Nol­te den Zustands­be­richt. Die Lan­des­stra­ßen sei­en ange­sichts des eher weit­ma­schi­gen Bun­des­stra­ßen­net­zes nun ein­mal die „Start­ram­pen der Welt­markt­füh­rer“ am Hell­weg und im Sau­er­land. Folg­lich müs­se deut­lich mehr Wert auf den Unter­halt die­ser Stra­ßen gelegt wer­den, zumal Ver­schleiß und Unter­hal­tungs­auf­wand gera­de in der topo­gra­fisch anspruchs­vol­len Mit­tel­ge­birgs­land­schaft über­durch­schnitt­lich hoch seien.

Nol­te kon­sta­tiert, dass das Land in den zurück­lie­gen­den Jah­ren sei­ne Inves­ti­tio­nen deut­lich aus­ge­wei­tet habe. Es sei­en eini­ge Stre­cken­ab­schnit­te mit beson­ders schlech­tem Zustand saniert wor­den. Die erhöh­ten Inves­ti­tio­nen hät­ten den Sub­stanz­ver­zehr zwar ver­lang­samt, aber eben nicht aufgehalten.

Lichtblick: L 685 wird bereits teilweise saniert

Exem­pla­risch für die­ses Dilem­ma soll­ten nun die L 670 im Kreis Soest sowie die L 685 und die L 617 im Hoch­sau­er-land­kreis ste­hen, die der IHK-Ver­kehrs­aus­schuss aus einer lan­gen Lis­te sanie­rungs­be­dürf­ti­ger Stra­ßen aus­ge­wählt hat. Als Licht­blick, den sie auch als Resul­tat ihrer kon­ti­nu­ier­li­chen Her­vor­he­bung der schlech­tes­ten Lan­des­stra­ßen in der Ver­gan­gen­heit wer­tet, stellt die IHK fest: Die L 685 wird gera­de sowohl beim Orts­aus­gang Arns­berg als auch am Orts­ein­gang Sun­dern saniert. Die L 673 zwi­schen Wicke­de und Waltrin­gen, die der IHK-Ver­kehrs­aus­schuss eben­falls in den Blick der schlech­tes­ten Lan­des­stra­ßen genom­men hat­te, ist im Som­mer frisch saniert geworden.

 

 

 

 

 

 

(Quel­le: IHK Arnsberg)

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