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Klinikum Hochsauerland: Intensivmedizin wird eigenständige, chefärztlich geleitete Klinik

Im Neu­bau des Not­fall- und Inten­siv­zen­trums in Hüs­ten wird die Inten­siv­me­di­zin mit bis zu 51 Bet­ten deutsch­land­weit eine der größ­ten Kli­ni­ken in die­sem Bereich. (v.l.n.r.) Dr. med. Mar­tin Bre­den­diek, Chef­arzt Anäs­the­sie in Arns­berg, Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung, Dr. med. Kevin Pil­ar­c­zyk, Chef­arzt Inten­siv­me­di­zin in Arns­berg, Dr. med. Dirk Böse, stv. Ärzt­li­cher Direk­tor und Chef­arzt der Kli­nik für Kar­dio­lo­gie in Arns­berg. (Quel­le: Kli­ni­kum Hochsauerland)

Arns­berg. Die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung mit einer stei­gen­den Anzahl älte­rer Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, die Ent­wick­lung der hoch­spe­zia­li­sier­ten Medi­zin und der tech­ni­sche Fort­schritt ver­än­dern auch die Anfor­de­run­gen an die Inten­siv­me­di­zin. Mit der Zusam­men­füh­rung der bis­he­ri­gen „klei­nen“ Inten­siv­sta­tio­nen der Arns­ber­ger Stand­or­te zu einer neu­en gro­ßen inter­dis­zi­pli­nä­ren Inten­siv­sta­ti­on mit bis zu 51 Bet­ten im Neu­bau des Not­fall- und Inten­siv­zen­trums wird die Inten­siv­me­di­zin in Arns­berg-Hüs­ten künf­tig zu einer der deutsch­land­weit größ­ten und moderns­ten eigen­stän­di­gen Kli­ni­ken in die­sem Bereich zählen.

Chefarzt Dr. med. Kevin Pilarczyk leitet die Intensivmedizin seit Anfang des Jahres

Dr. med. Kevin Pil­ar­c­zyk hat Anfang Janu­ar 2023 die Funk­ti­on des Chef­arz­tes der Inten­siv­me­di­zin an den Arns­ber­ger Stand­or­ten über­nom­men. Sein erklär­tes Ziel ist es, den gut auf­ge­stell­ten Fach­be­reich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln.

Nach sei­ner Aus­bil­dung zum Herz­chir­ur­gen, Inten­siv- und Not­fall­me­di­zi­ner am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Essen und Tätig­keit als Ober­arzt auf der herz­chir­ur­gi­schen Inten­siv­sta­ti­on wech­sel­te der gebür­ti­ge Bot­tro­per an die imland Kli­nik Rends­burg, wo er als geschäfts­füh­ren­der Ober­arzt mit­ver­ant­wort­lich den Auf­bau einer eigen­stän­di­gen Kli­nik für Inten­siv­me­di­zin gestal­te­te. Dr. Pil­ar­c­zyk ist berufs­po­li­tisch in vie­len Fach­ge­sell­schaf­ten aktiv, unter ande­rem als (Co-)Autor von Leit­li­ni­en sowie Spre­cher der Sek­ti­on Hämo­dy­na­mik der Deut­schen Inter­dis­zi­pli­nä­ren Ver­ei­ni­gung für Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin. Der 43-jäh­ri­ge ist aus­ge­wie­se­ner Exper­te im Bereich der ECMO-/ECLS-The­ra­pie bei schwe­rem Lun­gen- und/oder Herz­ver­sa­gen. In sei­ner Frei­zeit enga­giert sich der Inten­siv­me­di­zi­ner für den Auf- und Aus­bau der Inten­siv- und Not­fall­me­di­zin in res­sour­cen-limi­tier­ten Län­dern, vor allem in Afri­ka, und ist unter ande­rem Direk­tor der huma­ni­tä­ren und gemein­nüt­zi­gen ROBI­NA­ID-Aca­de­my. Die Uni­ver­si­tät von Bamen­da in Kame­run hat ihm für den Auf­bau von zwei Mas­ter­stu­di­en­gän­gen im Bereich Intensivmedizin/Anästhesie die Ehren­pro­fes­sur verlieren.

Für Dr. Pil­ar­c­zyk steht trotz aller High­tech-Medi­zin der Mensch mit all sei­nen indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen unter Berück­sich­ti­gung des Pati­en­ten­wil­lens im Mit­tel­punkt aller inten­siv­me­di­zi­ni­schen Bemü­hun­gen. Eine her­vor­ra­gen­de medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung spielt dabei eine eben­so gro­ße Rol­le wie mensch­li­che Nähe und Zuwen­dung. Zudem ist Inten­siv­me­di­zin für ihn Team­work, sodass ihm ins­be­son­de­re die Inter­pro­fes­sio­na­li­tät und Inter­dis­zi­pli­na­ri­tät am Her­zen liegen.

Chefarzt Dr. med. Martin Bredendiek legt Schwerpunkt auf Anästhesie

Dr. med. Mar­tin Bre­den­diek, Chef­arzt der Kli­nik für Anäs­the­sie und Inten­siv­me­di­zin an den Arns­berg Stand­or­ten wird sei­ne Arbeit im Kli­ni­kum Hoch­sauer­land über die Regel­al­ters­gren­ze hin­aus fort­set­zen und die Kli­nik im Kol­le­gi­al­sys­tem gemein­sam mit Dr. Pil­ar­c­zyk wei­ter­füh­ren. Den Schwer­punkt sei­ner Arbeit sieht Dr. Bre­den­diek künf­tig im Bereich der Anäs­the­sie, wo er ins­be­son­de­re die Zusam­men­füh­rung der bis­he­ri­gen Anäs­the­sie­ab­tei­lun­gen der Arns­ber­ger Stand­or­te im neu­en Not­fall- und Inten­siv­zen­trum feder­füh­rend beglei­ten wird.

„Mit die­ser Ent­wick­lung sind nun die not­wen­di­gen per­so­nel­len Vor­aus­set­zun­gen für den unab­ding­ba­ren Aus­bau der Inten­siv­me­di­zin und vol­len Inbe­trieb­nah­me als eigen­stän­di­ge Kli­nik für Inten­siv­me­di­zin auf der Lei­tungs­ebe­ne geschaf­fen. Ich wün­sche Dr. Bre­den­diek und Dr. Pil­ar­c­zyk ein erfolg­rei­ches Wir­ken“, sag­te Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung Kli­ni­kum Hochsauerland.

 

 

 

 

 

(Quel­le: Kli­ni­kum Hochsauerland)

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