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Infor­ma­ti­ons­abend „Leben statt müs­sen“ – Kli­ni­kum infor­miert über The­ra­pie von Inkon­ti­nenz

Dr. Anja Brink­mann (Foto: Kli­ni­kum)

Arnsberg/Meschede. Wäh­rend der „Welt­kon­tin­zenz­wo­che 2019“ Ende Juni dreht sich alles um die The­ra­pie von Inkon­ti­nenz. Das Wis­sen über kon­kre­te Hei­lungs­chan­cen ist der ers­te Schritt, um die Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen wie­der zu ver­bes­sern. Denn von Inkon­ti­nenz Betrof­fe­ne lei­den oft stark unter ihrer Erkran­kung. Sie sind im All­tag ein­ge­schränkt und müs­sen vie­le Ein­bu­ßen in Kauf neh­men. Das Mot­to der dies­jäh­ri­gen Welt­kon­ti­nenz-Woche „Leben statt müs­sen“ macht jedoch Hoff­nung: Es zeigt, wie wich­tig Auf­klä­rungs­ar­beit ist und wie viel­ver­spre­chend die Mög­lich­kei­ten zu Dia­gnos­tik und The­ra­pie Inkon­ti­nenz sind. In den meis­ten Fäl­len kann sie gelin­dert und oft sogar geheilt wer­den. Das Spek­trum der The­ra­pi­en ist viel­sei­tig. Es reicht von schlich­ter Gewichts­re­duk­ti­on über Phy­sio­the­ra­pie und Medi­ka­men­ten bis hin zu ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen. Vie­le Betrof­fe­ne wis­sen jedoch nicht von den Hei­lungs­chan­cen und mehr als die Hälf­te wagt sich aus Scham nicht zum Arzt und bleibt daher unbe­han­delt.

Infor­ma­ti­ons­aben­de in Mesche­de und Arns­berg

Das Kon­ti­nenz­zen­trum des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land lädt anläss­lich der 11. Welt­kon­ti­nenz­wo­che daher alle Inter­es­sier­ten zu Infor­ma­ti­ons­aben­den in Mesche­de und Arns­berg ein. Dr. Anja Brink­mann, Lei­te­rin des Kon­ti­nenz­zen­trums Sauer­land und Dr. Nor­bert Peters, Chef­arzt der Kli­nik für Frau­en­heil­kun­de, infor­mie­ren dann fächer­über­grei­fend zu den The­men „Wie hilft das Kon­ti­nenz­zen­trum Sauer­land bei Inkon­ti­nenz?“ sowie „Dia­gnos­tik und The­ra­pie bei weib­li­chen Sen­kungs­be­schwer­den“. Ziel­grup­pe für die­se Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen sind sowohl Betrof­fe­ne als auch Ange­hö­ri­ge und Inter­es­sier­te. „Betrof­fe­ne müs­sen kom­pe­ten­te Hil­fe erhal­ten, damit sie wie­der sor­gen­frei am sozia­len Leben teil­ha­ben kön­nen“, kom­men­tiert auch Prof. Dr. med. Axel Hafer­kamp, Ers­ter Vor­sit­zen­der der Deut­schen Kon­ti­nenz Gesell­schaft. „Dafür ist es wich­tig ihnen zu ver­mit­teln, dass ihr Lei­den heil­bar ist.“

Dr. Nor­bert Peters (Foto: Kli­ni­kum)

Die Infor­ma­ti­ons­aben­de des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land anläss­lich der Welt­kon­tin­zenz­wo­che 2019 begin­nen jeweils um 18.00 Uhr und fin­den am Diens­tag, den 25. Juni im Cam­pus der Stadt­wer­ke Arns­berg (Nie­der­eim­erfeld 22) sowie am Don­ners­tag, den 27. Juni 2019 im Kon­fe­renz­raum im Erd­ge­schoss des St. Wal­bur­ga-Kran­ken­hau­ses in Mesche­de (Sche­der­weg 12) statt. Im Anschluss an die Vor­trä­ge ste­hen die Refe­ren­ten für Fra­gen zur Ver­fü­gung. Der Ein­tritt ist frei.

Hin­ter­grund

Inkon­ti­nenz ist eine Volks­krank­heit. Es gibt in Deutsch­land über neun Mil­lio­nen Betrof­fe­ne. Das Kon­ti­nenz­zen­trum des Kli­ni­kums Hoch­sauer­land bie­tet Betrof­fe­nen eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung gepaart mit indi­vi­du­el­ler, persön­licher Betreu­ung. Das Team des Kon­ti­nenz­zen­trums Sauer­land arbei­tet dabei fächer­über­grei­fend mit spe­zia­li­sier­ten Fach­ärz­ten aus Gynä­ko­lo­gie, Uro­lo­gie und Chir­ur­gie sowie Phy­sio­the­ra­peu­ten und Fach­pfle­ge­kräf­ten, die sich auf die Ver­sor­gung von Becken­bo­den­er­kran­kun­gen spe­zia­li­siert haben, eng zusam­men. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen online unter www.klinikum-hochsauerland.de/kontinenzzentrum-sauerland.

  • Ter­min 1: Diens­tag, 25. Juni 2019, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr, Cam­pus der Stadt­wer­ke Arns­berg, Nie­der­eim­erfeld 22, Arns­berg
  • Ter­min 2: Don­ners­tag, 27. Juni 2019, 18:00 bis ca. 19:30 Uhr, St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus, Sche­der­weg 12, Mesche­de
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