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Erz­bi­schof Bur­ger und Bischof Christo­ry besu­chen Franz Stocks Geburts­ort

Erz­bi­schof Bur­ger (l.) und Bischof Christo­ry (r.) am Schreib­tisch von Franz Stock bei der Ein­tra­gung ins Gäs­te­buch (Foto: Mar­greth Den­ne­mark)

Neheim. Erz­bi­schof Ste­phan Bur­ger aus Frei­burg und der neue Bischof von Char­tres Phil­ipp­pe Christo­ry nutz­ten jetzt ihren Auf­ent­halt zum Libo­ri­fest in Pader­born zu einem Besuch im Eltern­haus von Abbé Franz Stock in Neheim. Zuvor besich­tig­ten sie die Dau­er­aus­stel­lung im Nehei­mer Fres­ken­hof, das Franz-Stock-Denk­mal und bete­ten vor der von Abbé Franz Stock gemal­ten „Pie­tà” in der Pfarr­kir­che St. Johan­nes Bap­tist.

Im Gäs­te­buch im Eltern­haus dank­te Erz­bi­schof Bur­ger „für die ange­neh­me Zeit in die­sem Hau­se, das den Geist von Franz Stock atmet”. Bischof Christo­ry hofft, dass „ihn die Kir­che aner­kennt und dass sich die euro­päi­sche Jugend unse­res Jahr­hun­derts durch sei­ne geleb­ten Tugen­den wie Nächs­ten­lie­be und Güte inspi­rie­ren lässt.”

Ver­bin­dung mit Frei­burg

„Franz Stock” und „Frei­burg” haben aus ver­schie­de­nen Grün­den eine beson­de­re Ver­bin­dung: Vie­le Jah­re hin­durch wur­de die Tätig­keit Franz Stocks in Paris aus Frei­burg von der Deut­schen Cari­tas unter­stützt. Er war auch mit dem Frei­bur­ger Dich­ter Rein­hold Schnei­der befreun­det. Schließ­lich über­nahm die Uni­ver­si­tät Frei­burg die Schirm­herr­schaft für das „Sta­chel­draht­se­mi­nar“ von Char­tres, stell­te dort Pro­fes­so­ren und die meis­ten der Semi­na­ris­ten und ver­lieh ihm im Jah­re 1947 – kurz vor sei­nem Tod – die Ehren­dok­tor­wür­de.

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