Stockumer Schützen setzen auf Kontinuität und Zusammenhalt

Am 4. Fas­ten­sonn­tag kamen die Sto­cku­mer Schüt­zen­brü­der zur Gene­ral­ver­samm­lung zusam­men (Foto: Schüt­zen­bru­der­schaft Stockum)

Sto­ckum. Zur tra­di­tio­nel­len Gene­ral­ver­samm­lung am 4. Fas­ten­sonn­tag begrüß­te Bru­der­meis­ter Huber­tus Gro­te ins­ge­samt 163 Sto­cku­mer Schüt­zen­brü­der – dar­un­ter auch den amtie­ren­den Schüt­zen­kö­nig Uwe Brink­schul­te. Im Mit­tel­punkt stan­den neben den Jah­res­be­rich­ten vor allem umfang­rei­che Vor­stands­wah­len und zahl­rei­che Ehrun­gen lang­jäh­ri­ger Mitglieder.

In einem geist­li­chen Impuls rich­te­te Msgr. Dr. Kon­rad Schmidt in Ver­tre­tung von Prä­ses Ste­fan Sie­bert das Wort an die Ver­samm­lung. Mit Blick auf die aktu­el­le welt­po­li­ti­sche Lage mahn­te er zu Beson­nen­heit und unter­strich die Bedeu­tung von Zusam­men­halt und Brü­der­lich­keit – Wer­te, die auch das Ver­eins­le­ben in Sto­ckum prägen.

Schrift­füh­rer Lars Dün­ne­ba­cke ließ das ver­gan­ge­ne Jahr mit sei­nen viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten Revue pas­sie­ren. Auch finan­zi­ell zeigt sich die Bru­der­schaft gut auf­ge­stellt: Rendant Domi­nik Ger­vel­mey­er berich­te­te für 2025 von einem deut­li­chen Kassenplus.

Ein dis­ku­tier­tes The­ma war die mög­li­che Ein­füh­rung eines regel­mä­ßig alle fünf Jah­re statt­fin­den­den Kai­ser­schie­ßens. Die Ver­samm­lung sprach sich zunächst gegen einen fes­ten Tur­nus aus. Mit Blick auf das 525-jäh­ri­ge Jubi­lä­um im Jahr 2030, bei dem ohne­hin ein Kai­ser­schie­ßen geplant ist, soll das The­ma zu gege­be­ner Zeit erneut bera­ten werden.

Ehrungen und Vorstandswahlen

Erst­mals wur­den die Ehrun­gen für 25- und 40-jäh­ri­ge Mit­glied­schaft bereits im Rah­men der Gene­ral­ver­samm­lung vor­ge­nom­men. Ins­ge­samt wur­den 42 Schüt­zen für ihre lang­jäh­ri­ge Treue ausgezeichnet.

Ein beson­de­rer Moment waren die Vor­stands­wah­len und Ver­ab­schie­dun­gen: Mit ste­hen­den Ova­tio­nen wür­dig­ten die Mit­glie­der das lang­jäh­ri­ge Enga­ge­ment von Chris­toph Berg­mann, der sein Amt als Haupt­mann nie­der­leg­te. Auch Fah­nen­of­fi­zier Mar­tin Neu­haus wur­de für sei­nen Ein­satz verabschiedet.

Zum neu­en Haupt­mann wähl­ten die Schüt­zen den bis­he­ri­gen Fach­of­fi­zier Micha­el Drees. Neu­er Fah­nen­of­fi­zier ist Fabi­an Alberts. Rendant Domi­nik Ger­vel­mey­er wur­de ein­stim­mig im Amt bestä­tigt. Neu in die Offi­ziers­rie­ge wur­den Wil­helm Klu­te und Moritz Wig­ges­hoff gewählt, wäh­rend Mar­tin Ebel und Phil­ipp Kren­gel in ihren Funk­tio­nen bestä­tigt wur­den. Für den ver­stor­be­nen Fritz Pie­per rück­te Harald Schul­te in den Ältes­ten­rat nach.

Für eine beson­de­re Über­ra­schung sorg­te erneut die tra­di­tio­nel­le Ernen­nung der Fähn­ri­che: Künf­tig tra­gen Ste­fan Anwei­ler und Ralf Bier­hoff als Män­ner­fähn­ri­che sowie Rudolf Pöt­ter jun. als Jung­män­ner­fähn­rich die Fah­nen der Bru­der­schaft. Thors­ten Schmidt und Frank Wahle schei­den aus die­sen Funk­tio­nen aus.

Im Anschluss klang die Ver­samm­lung in gesel­li­ger Run­de mit zahl­rei­chen Gesprä­chen har­mo­nisch aus.

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