
Sundern. Zwei intensive Tage lang haben sich die Ratsmitglieder der CDU gemeinsam mit Bürgermeisterin Jacqueline Bila getroffen, um die ersten vier Monate der neuen Wahlperiode zu bilanzieren und Prioritäten für die kommende politische Arbeit festzulegen. Dabei stand vor allem die zukünftige Entwicklung der Infrastruktur in Sundern im Mittelpunkt der Gespräche.
Investitionen in wichtige Projekte geplant
„Für uns ist klar: Der Fokus liegt auf der Infrastruktur in Sundern, in die wir spürbar investieren wollen“, betont der Fraktionsvorsitzende Stefan Lange. „Das beginnt jetzt mit dem Hallenbad in Sundern, setzt sich bei der Johannesschule fort und wird sich ebenso bei der Realschule, der Dreifach-Sporthalle und der Feuerwache zeigen.“
Unterstützung für Sport, Kultur und Vereine
Bereits am kommenden Donnerstag wird der Rat den städtischen Haushalt verabschieden. In den Haushaltsberatungen hat sich die CDU besonders dafür eingesetzt, freiwillige Leistungen im Bereich Sport und Kultur weiterhin zu sichern.
So soll die Jugendarbeit der Vereine weiterhin finanziell unterstützt werden. Auch Baumaßnahmen von Sportvereinen zur Sicherung ihres Sportangebots können weiterhin auf Zuschüsse der Stadt hoffen.
Deutschlandticket-Zuschuss bleibt bestehen
Ein weiteres Thema ist die Mobilität von Schülerinnen und Schülern. Die Bezuschussung des Deutschlandtickets für Jugendliche, die keinen Anspruch auf ein reguläres Schülerticket haben, soll ebenfalls bestehen bleiben. Damit will die CDU die Mobilität im ländlichen Raum stärken.
„Starkes Team für Sundern“
Die beiden intensiven Beratungstage hätten gezeigt, dass sich innerhalb der CDU-Ratsfraktion ein starkes Team gebildet hat. Die Ratsmitglieder wollen ihre ehrenamtliche Aufgabe mit klaren Zielen und großer Motivation für die Entwicklung der Stadt angehen.








5 Kommentare
Ehrenamtliche Aufgabe? Da ziehen sich einige 4stellige Summen pro Monat rein. Das ist alles andere als ehrenamtlich, sondern ein fettes Zubrot. Für mehr als überschaubare Leistung. Ehrenamtlich ist ein Jugendtrainer, der abends bei Nieselregen und 4 Grad Jugendliche trainiert. Aber sicher kein Kommunalpolitiker, der neben festen Monatspauschalen, Sitzungsgeldern, Zuschlâgen für Sonderaufgaben und Fahrtkosten Steuergelder abkassiert. Einfach dazu stehen, aber nicht von „ehrenamtlich“ reden. Das ist lächerlich
Gibt es dafür Belege oder wie kommt es zu solch einer Behauptung?
Es gibt ein Entschädigungsgesetz, in dem die Beträge festgelegt sind: Ratsmitglieder knapp 400 Euro pro Monat (auch wenn keine Ratssitzung ist). Dann noch 28,20 € pro Sitzung (auch andere Sitzungen als Ratssitzungen). Stellv. Bürgermeister bekommen ds 4fache. Ausschussvorsitzende das doppelte. Fraktionsvorsitzende das 3 fache. Auf dem Foto sieht man diese Funtkionsträger alle vereint – das gilt natürlich auch für alle anderen Parteien. Übrigens: Da sind andere Nebentätigkeiten (Aufsichtsrat Sparkasse usw.) noch gar nicht enthalten. Vielleicht ist das ja alles auch berechtigt, aber bitte nicht von „Ehrenamtlich“ sprechen. Das ist unredlich – auch wenn es legal ist
Herr Lange sollte keine Gerüchte in die Welt setzen und sich vorher erstmal genau informieren, bevor er solche Äußerungen in die Welt setzt.
Ratsmitglieder erhalten in Sundern eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von ca. 250 € und keine 400 €! Das ist alles auf der Homepage der Stadt Sundern und in der Hauptsatzung nachzulesen.
Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe auf der Homepage der Stadt tatsächlich eine Hauptsatzung gefunden. Da steht drin, dass Aufwandsentschädigungen aufgrund einer „Entschädigungsverordnung“ gezahlt werden. Beträge werden in der Hauptsatzung gar nicht genannt. In der Entschädigunsverordnung findet man die Beträge, gestaffelt nach Größe der Städte. Da stehen auch die von mir genannten Beträge. Kann jeder nachlesen. Also nix Gerüchte!!! Die Höhe der Zahlungen ist letztendlich auch egal. Ich meine ja vor allem, dass „ehrenamtlich“ und „Kohle kassieren“ sich ausschließen. Und dass Geld fließt – und zwar reichlich – wird ja wohl niemand bestreiten.