Schutz vor Betrügern: Polizei klärt Seniorinnen und Senioren auf

Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Oli­ver Mil­hoff klär­te im Kurs­a­na Quar­tier Sun­dern über Betrugs­ma­schen auf. (Foto: Kursana)

Sundern/Allendorf. Wie kön­nen sich älte­re Men­schen wirk­sam vor Trick­be­trü­gern schüt­zen? Die­ser Fra­ge wid­me­te sich eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Poli­zei im Kurs­a­na Quar­tier Sun­dern. Senio­rin­nen und Senio­ren erhiel­ten dabei prak­ti­sche Tipps, um Betrugs­ma­schen früh­zei­tig zu erken­nen und rich­tig zu reagieren.

Informieren statt verunsichern

Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Oli­ver Mil­hoff von der poli­zei­li­chen Bera­tungs­stel­le und dem Opfer­schutz in Mesche­de hat­te sich zum Ziel gesetzt, die Teil­neh­men­den nicht zu ver­un­si­chern, son­dern zu infor­mie­ren und zu sen­si­bi­li­sie­ren. Mit kur­zen Vide­os, anschau­li­chen Bei­spie­len und offe­nen Gesprächs­run­den erklär­te der erfah­re­ne Poli­zei­be­am­te, wie Betrü­ger vor­ge­hen und wie man sich effek­tiv schüt­zen kann.

Betrugsmaschen verständlich erklärt

The­ma­ti­siert wur­den unter ande­rem Trick- und Taschen­dieb­stäh­le, Haus­tür­ge­schäf­te, Schock­an­ru­fe sowie wei­te­re bekann­te Betrugs­for­men. Dabei bezog Mil­hoff sein Publi­kum aktiv ein, beant­wor­te­te Fra­gen und ging auf indi­vi­du­el­le Anlie­gen ein. „Sei­ne Art war mit­rei­ßend und es war leicht, ihm zu fol­gen“, lob­te Quar­tiers­ko­or­di­na­to­rin Lin­da Behnen.

Emotionen als Einfallstor

Der Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar mach­te deut­lich, dass Betrü­ger gezielt auf die emo­tio­na­le Ebe­ne set­zen. Gera­de beim soge­nann­ten Enkel­trick wür­den Sor­gen und Ängs­te aus­ge­nutzt. „Das hat nichts mit man­geln­der Intel­li­genz zu tun“, beton­te Mil­hoff. Auch Staats­an­wäl­te und Poli­zei­be­am­te sei­en bereits Opfer von Betrugs­de­lik­ten gewor­den. Umso wich­ti­ger sei es, infor­miert zu blei­ben und im Zwei­fel beson­nen zu reagieren.

Anzeige erstatten und darüber sprechen

Ein wei­te­res Anlie­gen des Poli­zei­be­am­ten: Betrof­fe­ne soll­ten sich nicht schä­men. Vie­le Opfer sprä­chen im Nach­hin­ein nicht über ihre Erfah­run­gen, doch genau das sei ent­schei­dend. Mil­hoff appel­lier­te ein­dring­lich, jeden Vor­fall zur Anzei­ge zu bringen.

Positive Resonanz aus dem Quartier

Neben Mie­te­rin­nen und Mie­tern des Quar­tiers nah­men auch eini­ge Allen­dor­fer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Orts­vor­ste­her Franz Clute an der Ver­an­stal­tung teil. Die Reso­nanz fiel durch­weg posi­tiv aus. „Wir haben auch im Nach­hin­ein noch vie­le posi­ti­ve Rück­mel­dun­gen bekom­men“, bestä­tig­te Quar­tiers­ko­or­di­na­to­rin Lin­da Behnen.

 

 

 

 

 

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