Halbersbacher bestätigt Schließung: „Sicherheitsmängel“ führten zur Einstellung des Hotelbetriebs

Das Sun­der­land Hotel in Sun­derns Stadt­zen­trum hat den Betrieb ein­ge­stellt (Foto: Hal­bers­ba­cher Hos­pi­ta­li­ty Group GmbH)

Sun­dern. Nach der exklu­si­ven Bericht­erstat­tung des Blick­punkt hat die Hal­bers­ba­cher Grup­pe die Ein­stel­lung des Hotel­be­triebs im Sun­der­land Hotel nun offi­zi­ell bestätigt.

In einer Stel­lung­nah­me an die Blick­punkt-Redak­ti­on teilt das Unter­neh­men mit, dass der Betrieb des Hotels zum 26. Janu­ar 2026 voll­stän­dig ein­ge­stellt wor­den sei. Grund sei­en sicher­heits­re­le­van­te Män­gel, heißt es wört­lich. Nähe­re Anga­ben zur Art oder zum Umfang die­ser Män­gel mach­te die Grup­pe nicht.

Grund: „Sicherheitsrelevante Mängel“

Wei­ter erklärt Hal­bers­ba­cher, man bedaue­re die Schlie­ßung aus­drück­lich – sowohl mit Blick auf die Mit­ar­bei­ten­den als auch auf die Gäs­te des Hau­ses. Die Beschäf­tig­ten sei­en ord­nungs­ge­mäß und frist­ge­recht infor­miert wor­den, Gäs­te wür­den zeit­nah über die Ände­run­gen unter­rich­tet werden.

Die Stel­lung­nah­me bestä­tigt damit zen­tra­le Punk­te der ursprüng­li­chen Blick­punkt-Bericht­erstat­tung, wonach der Hotel­be­trieb über­ra­schend ein­ge­stellt und der Pacht­ver­trag kurz­fris­tig been­det wur­de. Unklar bleibt wei­ter­hin, ob und unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Wie­der­auf­nah­me des Hotel­be­triebs mög­lich ist oder wel­che Per­spek­ti­ve es für den Stand­ort im Zen­trum von Sun­dern gibt.

Gera­de mit Blick auf die Bedeu­tung des Hotels für Innen­stadt, Tou­ris­mus und Arbeits­plät­ze wirft die Ent­wick­lung wei­ter­hin zahl­rei­che Fra­gen auf.

Beitrag teilen

Eine Antwort

  1. Der Arti­kel zur Schlie­ßung des Sun­der­land Hotels und die ange­ge­be­nen Grün­de haben mein Inter­es­se geweckt und mich zu einer Kurz­re­cher­che im www ver­an­lasst. Ich kom­me hier­nach zu dem Ergeb­nis, dass die ange­führ­ten Grün­de i.S. von Sicher­heits­män­geln ver­mut­lich nicht den Tat­sa­chen ent­spre­chen und die „Hal­lers­ba­cher Grup­pe“ auf­grund feh­len­der Finanz­mit­tel vor einem Insol­venz­an­trag in Bad Doberan noch etwas Zeit gewin­nen móch­te. Eine Wei­ge­rung des soli­den Immo­bi­li­en-Eigen­tü­mers „Seve­rin“, Sicher­heits­män­gel am Bau­werk zu hei­len, erscheint unwahr­schein­lich und auch die Stadt Sun­dern wird kein Inter­es­se haben, die­ses Hotel­ge­bäu­de als Bau­rui­ne zu erhal­ten. Es erscheint mir auch zwei­fel­haft, ob die kurz­fris­ti­ge Been­di­gung der bestehen­den Ver­trä­ge mit Mit­ar­bei­tern und loka­len Geschäfts­part­nern frist­ge­recht, ord­nungs­ge­mäss und ohne kon­kre­te Ver­fah­rens­ri­si­ken, been­det wurden.

    Dipl-Kfm. Horst‑D. Stil­le, Arnsberg
    -

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de