
Arnsberg/Voßwinkel. Zum zweiten „Politischen Stammtisch – Gemeinsam für unsere Dörfer“ hat der CDU-Ortsverband Voßwinkel/Bachum am 13. März 2026 ins „Waldschlösschen“ eingeladen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit zum überparteilichen Austausch. Als Gast nahm auch Landrat Thomas Grosche teil.
Direkter Austausch im Mittelpunkt
Im Zentrum der Veranstaltung stand der Dialog zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Diskutiert wurde insbesondere, welche Aufgaben der Landrat übernimmt, wie die Kreisverwaltung arbeitet und welche konkreten Auswirkungen politische Entscheidungen auf die Dörfer haben.
In offener Runde erläuterte Grosche Zuständigkeiten und Abläufe, während die Teilnehmenden Fragen stellten und eigene Erfahrungen einbrachten. Ziel war es, Transparenz zu schaffen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Bürokratie und Digitalisierung als zentrale Themen
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung und der Entbürokratisierung – sowohl in der Verwaltung als auch im Ehrenamt. Mehrere Beiträge aus dem Publikum machten deutlich, dass komplizierte Verfahren und steigende bürokratische Anforderungen vielerorts als Belastung empfunden werden.
Insbesondere Ehrenamtliche in Vereinen sehen sich mit zunehmenden Auflagen konfrontiert. Gleichzeitig wurde betont, dass einfache, verständliche Prozesse und praxistaugliche digitale Angebote notwendig sind, um Engagement vor Ort zu stärken und langfristig zu sichern.
Anliegen des ländlichen Raums diskutiert
Auch Themen des ländlichen Raums fanden breiten Raum. Fragen rund um Landwirtschaft und Jagd wurden angesprochen – etwa im Hinblick auf rechtliche Rahmenbedingungen, praktische Herausforderungen und ihre Bedeutung für Natur, Kulturlandschaft und regionale Wirtschaft.
Dabei wurde deutlich, dass verlässliche Ansprechpartner und nachvollziehbare Regelungen für viele Beteiligte eine zentrale Rolle spielen.
Konstruktiver Dialog soll fortgesetzt werden
Die Veranstaltung verlief nach Angaben der Organisatoren intensiv und konstruktiv. Zahlreiche Anregungen und Fragen wurden aufgenommen und sollen in die weitere politische Arbeit einfließen.
Einigkeit bestand darüber, dass die Entwicklung der Dörfer nur gemeinsam gelingen kann – überparteilich, auf Augenhöhe und im offenen Austausch.
Das Format des „Politischen Stammtischs“ soll daher fortgesetzt werden. Weitere Veranstaltungen zu Alltagsfragen sowie vertiefende Themenabende sind bereits in Planung.




