Neue Einsatzfahrzeuge stärken Gefahrenabwehr im Hochsauerlandkreis

v.l.: Micha­el Schlü­ter, Lei­ter Ope­ra­ti­ve Diens­te, Leit­stel­le und Tech­nik, Tim Born­emann, Lei­ter Wach­be­reich Fredeburg/Sundern, Andre­as Luig, stellv. Lei­ter Wach­be­reich Brilon/Marsberg, Mathi­as Rif­fel­mann, Medi­zin­tech­ni­ker, Land­rat Tho­mas Gro­sche, Mar­cus Rad­ma­cher, Fach­dienst­lei­ter, Jörg Kin­kel, Sach­ge­biets­lei­ter Ret­tungs­wa­chen, Bernd Krau­se Kreis­brand­meis­ter, Phil­ipp Schul­te, Ret­tungs­dienst, Feu­er- und Kata­stro­phen­schutz. (Foto: HSK)

Hoch­sauer­land­kreis. Der Hoch­sauer­land­kreis hat sei­ne Ein­satz­fä­hig­keit im Ret­tungs­dienst sowie im Feu­er- und Kata­stro­phen­schutz wei­ter aus­ge­baut. Land­rat Tho­mas Gro­sche über­gab jetzt ins­ge­samt fünf neue Ein­satz­fahr­zeu­ge an den Fach­dienst „Ret­tungs­dienst, Feu­er- und Kata­stro­phen­schutz“: zwei moder­ne Not­arzt­ein­satz­fahr­zeu­ge (NEF) sowie drei viel­sei­tig ein­setz­ba­re Mehrzweckfahrzeuge.

„Mit die­sen Inves­ti­tio­nen brin­gen wir die Gefah­ren­ab­wehr im Hoch­sauer­land­kreis wei­ter vor­an und stel­len sie zukunfts­si­cher auf“, beton­te Land­rat Gro­sche bei der Über­ga­be. Die bei­den NEF gehen ab dem kom­men­den Monat an den Ret­tungs­wa­chen in Mars­berg und Bad Fre­de­burg in Dienst und erset­zen dort älte­re Fahr­zeu­ge. Sie sind zugleich die letz­ten Aus­lie­fe­run­gen aus einer Aus­schrei­bung aus dem Jahr 2022, die ins­ge­samt sie­ben bau­glei­che Fahr­zeu­ge für den Kreis umfasste.

Ein­heit­lich­keit spielt bei der Beschaf­fung eine zen­tra­le Rol­le. „Das erleich­tert das Zusam­men­spiel im Ein­satz und erhöht die Effi­zi­enz“, erklär­te Mar­cus Rad­ma­cher, Lei­ter des zustän­di­gen Fachdienstes.

Stärkung von Ehrenamt und Krisenvorsorge

Bei den drei Mehr­zweck­fahr­zeu­gen han­delt es sich um all­rad­an­ge­trie­be­ne Pick-ups, die mul­ti­funk­tio­nal ver­schie­de­ne Ein­satz­kon­zep­te unter­stüt­zen. Sie die­nen unter ande­rem als Füh­rungs­fahr­zeu­ge zur Erkun­dung in schwie­ri­gem Gelän­de, trans­por­tie­ren bei Ener­gie­man­gel­la­gen mobi­le Die­sel­tank­stel­len zur Betan­kung von Ein­satz­fahr­zeu­gen oder ermög­li­chen den Trans­port lie­gen­der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten aus unweg­sa­mem Gelän­de zur Über­ga­be an den Rettungsdienst.

Auch das Ehren­amt pro­fi­tiert von der Neu­an­schaf­fung. Kreis­brand­meis­ter Bernd Krau­se hob her­vor, dass die Fahr­zeu­ge künf­tig auch bei der Bevöl­ke­rungs­war­nung – etwa bei Schad­stoff­aus­trit­ten – durch eine Kreis­ein­heit ein­ge­setzt werden.

Die wirt­schaft­li­che Sei­te der Beschaf­fung unter­strich Micha­el Schlü­ter, Lei­ter des Sach­ge­biets „Ope­ra­ti­ve Diens­te, Leit­stel­le und Tech­nik“: „Durch ein­heit­li­che Fahr­zeu­ge in grö­ße­ren Stück­zah­len und die Nut­zung von Rah­men­ver­trä­gen kön­nen wir die Anschaf­fungs­kos­ten bei Aus­schrei­bun­gen spür­bar senken.“

Ins­ge­samt inves­tier­te der Hoch­sauer­land­kreis rund 525.000 Euro in die neu­en Ein­satz­fahr­zeu­ge – ein wei­te­rer Bau­stein zur Stär­kung von Sicher­heit, Leis­tungs­fä­hig­keit und Ehren­amt in der Region.

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