Mammographie-Screening-Einheit erneut erfolgreich überprüft

Die Mam­mo­gra­phie-Scree­ning-Ein­heit Sie­gen-Olpe-Hoch­sauer­land wur­de rezer­ti­fi­ziert. Dar­über freut sich das Team um die pro­gramm­ver­ant­wort­li­chen Ärz­te Dr. Micha­el Bla­zek und Dr. Vol­ker Bran­den­busch (von links). (Foto: Dia­ko­nie in Süd­west­fa­len gGmbH)

Arnsberg/Siegen/Olpe/Hochsauerland. Die Mam­mo­gra­phie-Scree­ning-Ein­heit Sie­gen-Olpe-Hoch­sauer­land ist erfolg­reich rezer­ti­fi­ziert wor­den. Damit wur­de die Qua­li­tät der Brust­krebs­früh­erken­nung an den Stand­or­ten Sie­gen, Olpe, Bad Ber­le­burg und Arns­berg erneut bestätigt.

Audit überprüft Abläufe und Ausstattung

Die Rezer­ti­fi­zie­rung erfolg­te im Rah­men eines zwei­tä­gi­gen Audits durch die Koope­ra­ti­ons­ge­mein­schaft Mam­mo­gra­phie aus Ber­lin. Geprüft wur­de, ob die Abläu­fe an den Stand­or­ten den euro­päi­schen Leit­li­ni­en entsprechen.

Neben den orga­ni­sa­to­ri­schen Pro­zes­sen stan­den auch die Arbeit der Ärz­te und radio­lo­gi­schen Fach­kräf­te sowie die tech­ni­sche Aus­stat­tung im Fokus. In Arns­berg befin­det sich der Stand­ort am Karolinen-Hospital.

Regelmäßige Überprüfung im Screening-Programm

Das bun­des­wei­te Mam­mo­gra­phie-Scree­ning-Pro­gramm sieht vor, dass alle Ein­hei­ten alle 30 Mona­te über­prüft wer­den. Hin­ter­grund sind die hohen Qua­li­täts­an­for­de­run­gen, die für eine erfolg­rei­che Brust­krebs­früh­erken­nung not­wen­dig sind.

Teilnahmezahlen und Entwicklung

Im Ein­zugs­ge­biet der Ein­heit wer­den jähr­lich mehr als 60.000 Frau­en ein­ge­la­den, rund 35.000 neh­men das Ange­bot wahr. Nach Anga­ben der Pro­gramm­ver­ant­wort­li­chen Ärz­te Dr. Vol­ker Bran­den­busch und Dr. Micha­el Bla­zek ist die Teil­nah­me­quo­te zuletzt um mehr als vier Pro­zent gestiegen.

Die Ergeb­nis­se des Audits wur­den in einem Bericht zusam­men­ge­fasst, auf des­sen Grund­la­ge die Rezer­ti­fi­zie­rung erteilt wurde.

Ziel: Früherkennung von Brustkrebs

Alle zwei Jah­re wer­den Frau­en im Alter zwi­schen 50 und 75 Jah­ren schrift­lich zur Mam­mo­gra­phie ein­ge­la­den. Ziel ist es, Brust­krebs in einem frü­hen Sta­di­um zu ent­de­cken, um so die Hei­lungs­chan­cen zu erhö­hen und die Sterb­lich­keit zu senken.

Inzwi­schen wur­den die recht­li­chen Grund­la­gen gelegt, dass bereits auch Frau­en im Alter von 45 bis 49 Jah­ren an der Früh­erken­nung teil­neh­men kön­nen. Der­zeit prüft der Gemein­sa­me Bun­des­aus­schuss, ob das Mam­mo­gra­phie-Scree­ning-Pro­gramm auch für die­se Alters­grup­pe umge­setzt wer­den kann. Für die Dau­er der Prü­fung ist die Früh­erken­nung in die­ser Alters­grup­pe aber noch kei­ne Leis­tung der gesetz­li­chen Krankenversicherung.

Ter­mi­ne für das Scree­ning kön­nen neben der auto­ma­ti­sier­ten schrift­li­chen Ein­la­dung auch bei der Zen­tra­len Stel­le in Müns­ter unter Tele­fon 0251/929 5000 oder per E‑Mail an zentrale-stelle@mswl.de ver­ein­bart werden.

Terminvereinbarung möglich

Ter­mi­ne kön­nen neben der schrift­li­chen Ein­la­dung auch direkt bei der Zen­tra­len Stel­le in Müns­ter tele­fo­nisch unter 0251/929 5000 oder per E‑Mail an zentrale-stelle@mswl.de ver­ein­bart werden.

 

 

 

 

 

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