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Lun­gen­tu­ber­ku­lo­se bei drei­jäh­ri­gem Kind aus Arns­berg

Arns­berg. Dem Kreis­ge­sund­heits­amt ist am Mon­tag, 26. Mai, ein Fall einer offe­nen Lun­gen­tu­ber­ku­lo­se bei einem drei­jäh­ri­gen Kind gemel­det wor­den. Das Kind besucht einen Kin­der­gar­ten in Arns­berg und wird ärzt­lich ver­sorgt. Die Anste­ckungs­fä­hig­keit durch erkrank­te Klein­kin­der ist bei Lun­gen­tu­ber­ku­lo­se gering. „Den­noch besteht die Ver­pflich­tung nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die Umge­bung des Kin­des zu unter­su­chen, um eine mög­li­che Aus­brei­tung der Tuber­ku­lo­se zu ver­hin­dern“, sagt Dr. Peter Klee­schul­te, Lei­ter des Gesund­heits­am­tes.

Gesund­heits­amt infor­miert Betrof­fe­ne

Die Ermitt­lun­gen des Gesund­heits­am­tes zusam­men mit dem Kin­der­gar­ten und den behan­deln­den Kin­der- bzw. Haus­ärz­ten haben bereits begon­nen. In jedem Ein­zel­fall wird über wei­te­re Maß­nah­men dann von einem Arzt ent­schie­den. In der Ein­rich­tung wur­den noch am Mon­tag, 26. Mai, Eltern­brie­fe ver­teilt und es wur­de zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am Diens­tag, 27. Mai, ein­ge­la­den.
Tuber­ku­lo­se ist eine welt­weit ver­brei­te­te anste­cken­de Erkran­kung, die durch Bak­te­ri­en ver­ur­sacht wird. Sie kann in der Regel gut durch eine Kom­bi­na­ti­on von Anti­bio­ti­ka behan­delt wer­den. Nur bei einem gerin­gen Teil der infi­zier­ten Per­so­nen bricht die Krank­heit aus und ent­wi­ckelt sich dann lang­sam über Wochen und Mona­te.
Am häu­figs­ten erkrankt die Lun­ge an einer Tuber­ku­lo­se. Typi­sche Sym­pto­me sind Hus­ten, Fie­ber, Gewichts­ab­nah­me und Nacht­schweiß. Die Erkran­kung wird durch Ein­at­men erre­ger­hal­ti­ger Tröpf­chen, die durch Hus­ten­stö­ße frei­ge­setzt wer­den, über­tra­gen. Dia­gnos­ti­ziert wird die Erkran­kung durch Haut­tests, Blut­un­ter­su­chun­gen und Rönt­gen­un­ter­su­chun­gen der Lun­ge.
 

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