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Leser­brief: „Agi­ta­ti­on auf unters­tem Niveau“

Nellius-Straße in Hachen: Nellius’ Vertonungen von „Volk und Führer“-Liedern seien aus unrühmlicher, kritikloser Begeisterung entstanden. (Foto: Blickpunkt Arnsberg-Sundern)
Nel­li­us-Stra­ße in Hach­en (Foto: Blick­punkt)

Betreff: Leser­brief zur Debat­te über die Umbe­nen­nung der Nel­li­us­stra­ße in Sun­dern-Hach­en

„Als inter­es­sier­te Sun­de­raner Bür­ge­rin ver­fol­ge ich die seit Wochen lau­fen­de Debat­te über die Umbe­nen­nung der Nel­li­us­stra­ße in Sun­dern-Hach­en. Anfangs wur­de von allen Betei­lig­ten noch sach­lich argu­men­tiert. Mitt­ler­wei­le, ver­mut­lich auf­grund man­geln­der Über­zeu­gungs­kraft, agi­tiert die Bür­ger­initia­ti­ve gegen Peter Bür­ger und ande­re Kri­ti­ker auf unters­tem Niveau (wenn man denn über­haupt noch von Niveau spre­chen kann).
Nur Geschichts-Igno­ran­ten und ande­re Inter­es­sen­ten stu­fen soge­nann­te „Mit­läu­fer“ als harm­los ein. Wer sich mit dem The­ma „Holo­caust“ beschäf­tigt, weiß, dass mit der indi­rek­ten Hil­fe die­ser soge­nann­ten „Mit­läu­fer“ der Holo­caust erst ermög­licht wur­de!!! Mit ande­ren Wor­ten: Mit­läu­fer sind auch indi­rek­te Mit­tä­ter. Was von den Ent­na­zi­fi­zie­rungs-Pro­zes­sen zu hal­ten ist, kann man in dem Buch von Ernst Klee: „Das Per­so­nen­le­xi­kon zum Drit­ten Reich“ nach­le­sen.
Die dunk­le Sei­te des bekann­ten Musi­kers Georg Nel­li­us wür­de in mei­nen Augen etwas hel­ler erschei­nen, wenn er sich zu sei­nen Leb­zei­ten von sei­ner „Mitläufer“-Vergangenheit in selbst­kri­ti­scher Refle­xi­on distan­ziert hät­te.“
Doro­thea Schul­te-Huer­mann
Zum Hafen 1
59846 Sun­dern

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