Kulturelle Bildung in Sundern Thema im Ausschuss

Sun­dern. Die Frak­tio­nen von SPD und Bünd­nis 90/Die Grü­nen in Sun­dern wol­len die Zukunft der kul­tu­rel­len Bil­dung für Kin­der und Jugend­li­che stär­ker in den Fokus der Kom­mu­nal­po­li­tik rücken. In der kom­men­den Sit­zung des Aus­schus­ses für Bil­dung, Sport und Kul­tur soll über die Aus­wir­kun­gen der geplan­ten Kür­zung des städ­ti­schen Miet­zu­schus­ses für die Räu­me des Kunst­ver­eins bera­ten werden.

Auswirkungen auf kulturelle Angebote

Nach Ein­schät­zung der antrag­stel­len­den Frak­tio­nen geht es bei der Ent­schei­dung nicht nur um die Räum­lich­kei­ten eines ein­zel­nen Ver­eins. Viel­mehr könn­ten zen­tra­le Ange­bo­te der kul­tu­rel­len Bil­dung unter Druck gera­ten, falls die bis­he­ri­ge Grund­la­ge wegfällt.

Betrof­fen wären unter ande­rem die Krea­tiv­werk­statt, Koope­ra­tio­nen mit Schu­len sowie eine der­zeit im Auf­bau befind­li­che Jugendkunstschule.

Bedeutung des Kunstvereins

Der Kunst­ver­ein leis­tet nach Dar­stel­lung von SPD und Grü­nen seit vie­len Jah­ren einen wich­ti­gen Bei­trag zum kul­tu­rel­len Leben in Sun­dern. Ins­be­son­de­re die Ange­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che ermög­li­chen Zugän­ge zu Kunst und kul­tu­rel­ler Bil­dung, die im All­tag nicht selbst­ver­ständ­lich seien.

Durch die Zusam­men­ar­beit mit Schu­len sowie mit Kul­tur- und Jugend­bü­ro wür­den gezielt auch jun­ge Men­schen erreicht, die sonst nur weni­ge Berüh­rungs­punk­te mit kul­tu­rel­len Ange­bo­ten haben.

Kritik an geplanten Kürzungen

Aus Sicht der bei­den Frak­tio­nen wird mit der Redu­zie­rung des Miet­zu­schus­ses an der fal­schen Stel­le gespart. Die Maß­nah­me betref­fe nicht nur Ver­eins­struk­tu­ren, son­dern ins­be­son­de­re die Kin­der- und Jugend­kul­tur­ar­beit auf kom­mu­na­ler Ebene.

Damit stel­le sich grund­sätz­lich die Fra­ge, wel­chen Stel­len­wert kul­tu­rel­le Bil­dung künf­tig in Sun­dern ein­neh­men soll und ob bestehen­de Struk­tu­ren lang­fris­tig gesi­chert wer­den können.

Forderung nach Transparenz und Perspektiven

SPD und Grü­ne for­dern daher eine umfas­sen­de Dar­stel­lung im zustän­di­gen Aus­schuss. Geklärt wer­den sol­le unter ande­rem, wel­che Ange­bo­te der­zeit in den Räu­men statt­fin­den, wel­che kon­kre­ten Fol­gen ein Weg­fall hät­te und wel­che Alter­na­ti­ven im Stadt­ge­biet zur Ver­fü­gung stehen.

Zudem sol­len mög­li­che zusätz­li­che Finan­zie­rungs­we­ge geprüft und offen­ge­legt wer­den. Ziel sei eine poli­ti­sche Ent­schei­dung auf Grund­la­ge trans­pa­ren­ter Informationen.

Langfristige Sicherung im Blick

Nach Auf­fas­sung der Frak­tio­nen geht es nicht nur um eine kurz­fris­ti­ge Lösung. Viel­mehr müs­se ein kla­res Signal gesetzt wer­den, dass die künst­le­risch-krea­ti­ve Arbeit mit Kin­dern und Jugend­li­chen in Sun­dern lang­fris­tig gesi­chert wird.

Auch die Fra­ge nach geeig­ne­ten Räum­lich­kei­ten für die Zukunft soll dabei eine zen­tra­le Rol­le spielen.

 

 

 

 

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