
Arnsberg/Neheim. Während viele Themen derzeit die Nachrichtensendungen bestimmen, ist ein Thema, das vor rund zehn Jahren noch stark im Fokus der Öffentlichkeit stand, inzwischen weitgehend aus dem Blick geraten: das Sterben von Geflüchteten auf dem Mittelmeer. Dabei gilt das Mittelmeer weiterhin als gefährlichste Fluchtroute auf dem Weg nach Europa. Auf dieses Thema soll nun erneut aufmerksam gemacht werden.
Dokumentarfilm im Apollo Kino
Im Rahmen der „Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus“ wird am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr im Apollo Kino Neheim der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ gezeigt.
Der Film beleuchtet die humanitäre Krise an den europäischen Außengrenzen. Dabei zeigt er die Folgen eines politischen Paradigmenwechsels auf: weg vom Schutz von Geflüchteten hin zu Abschottung und Abschreckung. Gleichzeitig versucht die Dokumentation, die Ursachen dieser Entwicklung zu ergründen. Eine zentrale Rolle spielt dabei auch die Seenotrettung im Mittelmeer.
Podiumsdiskussion im Anschluss
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Podiumsdiskussion statt. Gäste der Initiativen „Seebrücke Hochsauerland“ und „Sea-Watch e. V.“ stehen dabei für Gespräche zur Verfügung.
Die Veranstaltung soll den Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen, Perspektiven auszutauschen und über die Situation im Mittelmeerraum zu diskutieren.
Tickets im Vorverkauf
Der Eintritt für die Veranstaltung beträgt 5 Euro. Tickets können im Vorfeld über den Onlineshop des Apollo Kinosreserviert werden. Die Karten sind erhältlich, solange der Vorrat reicht.
Organisation der Veranstaltung
Organisiert wird der Filmabend von der Arbeitsgemeinschaft der SPD-Frauen Arnsberg. Finanzielle Unterstützung erhält die Veranstaltung von der SPD Arnsberg.





