Höchste Auszeichnung für Gelenkchirurgie im Alexianer Klinikum

(vor­ne von links nach
rechts): Micha­el Gesen­hues, Regio­nal­ge­schäfts­füh­rer, Priv.-Doz. Dr.med. Björn Huß­mann, Chef­arzt und Chris­ti­an Hoff, Sek­ti­ons­lei­ter Endo­pro­the­tik der Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die, San­ja Popić, Regio­nal­ge­schäfts­füh­re­rin, freu­en sich mit Mit­glie­dern des Teams des EPZ­Max über die erneu­te Aus­zeich­nung durch die Deut­sche Gesell­schaft für Ortho­pä­die und Ortho­pä­di­sche Chir­ur­gie. (Foto: Ale­xia­ner Kli­ni­kum Hochsauerland)

Arns­berg. Gute Nach­rich­ten für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten mit schwe­ren Hüft- oder Knie­pro­ble­men: Die Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die des Ale­xia­ner Kli­ni­kum Hoch­sauer­land ist erneut als Endo­Pro­the­tik­Zen­trum der Maxi­mal­ver­sor­gung (EPZ­max) zer­ti­fi­ziert wor­den. Die Aus­zeich­nung wird von Endo­Cert, einer Initia­ti­ve der Deut­schen Gesell­schaft für Ortho­pä­die und Ortho­pä­di­sche Chir­ur­gie (DGOOC), ver­ge­ben und bestä­tigt die beson­ders hohe Qua­li­tät und Erfah­rung der Kli­nik im Bereich des künst­li­chen Gelenkersatzes.

Umfangreicher Prüfprozess durch externe Gutachter

Der Rezer­ti­fi­zie­rung ging ein umfang­rei­cher Prüf­pro­zess vor­aus, bei dem unab­hän­gi­ge exter­ne Gut­ach­ter die Behand­lungs­ab­läu­fe, die medi­zi­ni­sche Qua­li­tät sowie die Orga­ni­sa­ti­on der Pati­en­ten­ver­sor­gung über­prüft haben. Das Team des EPZ­Max hat dabei nach­ge­wie­sen, dass die Qua­li­täts­kri­te­ri­en der Fach­ge­sell­schaft voll­um­fäng­lich erfüllt wer­den. Dazu gehö­ren unter ande­rem eine beson­ders hohe Zahl an Gelenk­er­satz­ope­ra­tio­nen, gro­ße Erfah­rung der Ope­ra­teu­re, klar struk­tu­rier­te Behand­lungs­ab­läu­fe sowie eine enge Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Fach­be­rei­che – von der Dia­gnos­tik über die Ope­ra­ti­on bis hin zur Rehabilitation.

Schwerpunkt auf komplexen Wechseloperationen

Ein beson­de­rer Schwer­punkt der Kli­nik liegt auf der soge­nann­ten Revi­si­ons­en­do­pro­the­tik, also der Durch­füh­rung kom­ple­xer Wech­se­l­ope­ra­tio­nen an künst­li­chen Hüft- und Knie­ge­len­ken. Dabei han­delt es sich um Ein­grif­fe, die bei­spiels­wei­se not­wen­dig wer­den, wenn eine Pro­the­se nach vie­len Jah­ren aus­ge­tauscht wer­den muss oder Kom­pli­ka­tio­nen zu behan­deln sind. Für sol­che anspruchs­vol­len Fäl­le fun­giert das EPZ­Max im Ale­xia­ner Kli­ni­kum Hoch­sauer­land häu­fig als Über­wei­sungs­zen­trum für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten aus der gesam­ten Region.

Bestätigung für engagierte Teamarbeit

„Die erneu­te Zer­ti­fi­zie­rung als Endo­Pro­the­tik­Zen­trum der Maxi­mal­ver­sor­gung ist eine wich­ti­ge Bestä­ti­gung unse­rer Arbeit und das Ergeb­nis enga­gier­ter Team­ar­beit“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Björn Huß­mann, Chef­arzt der Kli­nik für Unfall­chir­ur­gie und Ortho­pä­die. „Sie zeigt, dass unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, bei uns eine Behand­lung nach den höchs­ten medi­zi­ni­schen Qua­li­täts­stan­dards zu erhal­ten – von der prä­zi­sen com­pu­ter­ge­stütz­ten Pla­nung über die ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung bis zur Nachsorge.“

Erfahrung besonders bei anspruchsvollen Eingriffen

Auch Chris­ti­an Hoff, Sek­ti­ons­lei­ter Endo­pro­the­tik, betont die Bedeu­tung der Auszeichnung:
„Gera­de bei kom­ple­xen Wech­se­l­ope­ra­tio­nen ist Erfah­rung ent­schei­dend. Durch unse­re hohen Fall­zah­len, spe­zia­li­sier­te Ope­ra­teu­re und klar struk­tu­rier­te Behand­lungs­ab­läu­fe kön­nen wir auch schwie­ri­ge Fäl­le sicher und erfolg­reich ver­sor­gen. Vie­le Pati­en­ten wer­den gezielt zu uns über­wie­sen, wenn Ein­grif­fe beson­ders anspruchs­voll sind. Ob es um schwie­ri­ge Kno­chen­ver­hält­nis­se oder den Aus­tausch alter Implan­ta­te geht: Unser Anspruch ist es, Mobi­li­tät zurückzugeben.“

Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten

Für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bedeu­tet die Zer­ti­fi­zie­rung vor allem mehr Sicher­heit und Qua­li­tät in der Behand­lung. Die Ver­sor­gung erfolgt nach klar defi­nier­ten Stan­dards, die regel­mä­ßig über­prüft wer­den. Zudem pro­fi­tie­ren Betrof­fe­ne von der engen Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Fach­dis­zi­pli­nen – von der Vor­be­rei­tung auf die Ope­ra­ti­on über die chir­ur­gi­sche Behand­lung bis hin zur phy­sio­the­ra­peu­ti­schen Nachsorge.

 

 

 

 

 

 

Beitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

- Anzeige -
Anzeige
- Anzeige -

Kontakt zur Redaktion

redaktion@blickpunktASM.de