Neheim. Nach der bundesweit beachteten Debatte um die teilweise in Schwarz-Rot-Gold übermalte Regenbogentreppe am Neheimer Busbahnhof hat es am heutigen Sonntag eine demonstrative Solidaritätsaktion gegeben: Zahlreiche Mitglieder und Unterstützer der Grünen versammelten sich gemeinsam mit Verena Verspohl auf der „Regenbogentreppe“ und veröffentlichten dazu ein Gruppenfoto in den sozialen Netzwerken. 
„Solidarität für Vielfalt“ – Statement in den sozialen Netzwerken
Begleitet wurde das Foto nach Angaben der Grünen mit dem Kommentar „Solidarität für Vielfalt und gegen Hass und Hetze“ (Hashtags u. a. #arnsberg und #regenbogentreppe). Die Aktion wirkt damit klar als Rückendeckung für Verspohl – auch vor dem Hintergrund der zuletzt eskalierten Online-Debatte rund um die Treppe. 
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Auf dem veröffentlichten Bild sind neben Verspohl und Arnsberger Grünen auch Sunderns ehemaliger Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke sowie die grüne Bundestagsabgeordnete Sandra Stein zu erkennen. Damit bekommt das Signal zusätzliche politische Prominenz – über Arnsberg hinaus.
Hintergrund: Ermittlungen laufen
Die Auseinandersetzung um die Treppe hatte sich in den vergangenen Tagen massiv zugespitzt: Nach einem Video von Verspohl folgte eine Welle teils aggressiver Reaktionen in sozialen Medien – nach ihren Angaben bis hin zu Morddrohungen. Verspohl stellte Strafanzeige, der Staatsschutz ermittelt. 







