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„Grimm reloded“ nimmt Zuschauer „in MärchenHAFT“

PlakatHüs­ten. Es ist Sams­tag. Am Berufs­kol­leg Ber­li­ner Platz sind eini­ge Schü­ler hart am arbei­ten. In einem Raum hört man erst jeman­den schrei­en, dann lachen. Ein ande­rer Raum wird zur Mal­stu­be und einer zur Umklei­de mit vie­len Kos­tü­men, die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Das ist der Lite­ra­tur­kurs der aktu­el­len Abitur­anwär­ter, die mit ihrem Leh­rer zusam­men den End­spurt ein­läu­ten. Nur noch weni­ge Tage, dann ist es soweit. Dann ste­hen sie auf der gro­ßen Büh­ne im Kul­tur­zen­trum. Die Zeit seit der Idee zu dem Stück ver­ging sehr schnell, obwohl seit dem schon fast ein Jahr ver­gan­gen ist. Vor allem die letz­ten Wochen waren sehr anstrengend.

Literaturkurs des Berufskollegs hat Texte selbst erarbeitet

„Unser Thea­ter­stück han­delt von vie­len ver­schie­de­nen Mär­chen, die wir mal mehr und mal weni­ger dem Ori­gi­nal der Gebrü­der Grimm ent­spre­chen,“ so Car­lot­ta Albrecht. „Die Text­bü­cher wur­den im Lite­ra­tur­kurs erar­bei­tet und selbst geschrie­ben. Eine Men­ge Arbeit, die nun prä­sen­tiert wird.“ Auch die Kulis­sen wur­den – mög­lichst mit ein­fa­chen Mit­teln – selbst gebaut.

Rötkäppchen, Schneewitchen und Frau Holle in ganz neuer Version

Das Mär­chen „Frau Hol­le“ spielt jetzt in einem Hotel, in dem zwei Sozi­al­schich­ten mal mehr und mal weni­ger pro­ble­ma­tisch auf­ein­an­der tref­fen. Bei „Rapun­zel“ tau­schen Gut und Böse, inklu­si­ve Ent­füh­rung und Dieb­stahl. Auch das Mär­chen „die drei klei­nen Schwein­chen“ darf nicht feh­len. Die wer­den kur­zer­hand umbe­nannt in. „Rot­käpp­chens“ Oma wir zur Bank­räu­be­rin. Und zu die­sem gan­zen Durch­ein­an­der pral­len bei „Hän­sel & Gre­tel“ zwei Wel­ten auf­ein­an­der, die kei­ner­lei Gemein­sam­kei­ten zei­gen. Nach der erschre­cken­den Begeg­nung mit der Hexe geht es für Hän­sel & Gre­tel erst ein­mal Rich­tung Gefäng­nis. Dazu kom­men noch „Cin­de­rel­la“, „Dorn­rös­chen“ und „Schnee­witt­chen“. Und die­se Mär­chen lau­fen auch alles ande­re als geord­net ab.

Eintritt frei – Spenden für Abiball erwünscht

„Wenn Sie sich unse­re Inter­pre­ta­ti­on der Mär­chen anschau­en möch­ten, sind Sie herz­lichst ein­ge­la­den,“ sagen die Schü­ler des Lite­ra­tur­kur­ses. „Kom­men Sie am Frei­tag, 31. Janu­ar um 18.30 Uhr ins Kul­tur­zen­trum. Der Ein­tritt ist natür­lich frei, aber wir freu­en uns über jeden Euro den Sie für unse­ren Abi­ball spen­den. Für Geträn­ke ist gesorgt. Jetzt feh­len nur noch Sie, dann kann es los gehen. Wir sagen nur „Büh­ne frei und Vor­hang auf“ zu der skur­ri­len Märchenshow.“

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