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Gefahrstoff bei Umarex ausgelaufen – keine Verletzten

Nach Ankunft der ers­ten Ein­satz­kräf­te am Scha­dens­ort wur­de die Ein­satz­stel­le umge­hend abge­sperrt. Schnell wur­de klar, dass sich glück­li­cher­wei­se kei­ne Betriebs­an­ge­hö­ri­gen ver­letzt hat­ten. Ein Ein­satz-Trupp wur­de unter schwe­rem Atem­schutz zu einer ers­ten Erkun­dung in das Gebäu­de beor­dert. Nach­dem die­ser fest­ge­stellt hat­te, dass ins­ge­samt rund 50 Liter einer säu­re­hal­ti­gen Flüs­sig­keit aus einem umge­stürz­ten Trans­port­be­häl­ter aus­ge­lau­fen waren, wur­den wei­te­re Ein­satz­kräf­te des Lösch­zugs Neheim per Sire­ne nach­alar­miert, die einen spe­zi­el­len Che­mi­ka­li­en­bin­der zum Ein­satz­ort brach­ten und zudem für per­so­nel­le Ver­stär­kung sorgten.

Der Ein­satz­lei­ter ließ einen Lösch­an­griff mit Schaum­mit­tel zur Sicher­stel­lung des Brand­schut­zes sowie einen Dekon­ta­mi­na­ti­ons­platz auf­bau­en, um die Schutz­klei­dung der Ein­satz­kräf­te, die im Zuge ihrer Tätig­keit mit der Flüs­sig­keit in Kon­takt gekom­men waren, hier­von zu rei­ni­gen. Nach­dem sich ein Trupp der Gefahr­gut-Kom­po­nen­te mit schwe­rem Atem­schutz und einem Kon­ta­mi­na­ti­ons­schutz­an­zug aus­ge­rüs­tet hat­te, streu­te die­ser die aus­ge­lau­fe­ne Flüs­sig­keit mit dem Che­mi­ka­li­en­bin­der ab und konn­te sie dadurch bin­den. Für die Feu­er­wehr war der Ein­satz nach rund zwei Stun­den been­det. Im Nach­gang wur­de der abge­bun­de­ne Gefahr­stoff durch eine Spe­zi­al­fir­ma auf­ge­nom­men und entsorgt.

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