Arnsberg. Ein elfjähriges Mädchen ist am Mittwochmorgen auf dem Schulweg in Arnsberg durch die Explosion eines Feuerwerkskörpers leicht verletzt worden. Das teilte die Polizei mit.
Nach Angaben der Mutter war ihre Tochter zwischen 07:15 Uhr und 07:45 Uhr in der Klosterstraße unterwegs, als unmittelbar vor ihr ein Böller gezündet wurde und explodierte. Der Knall sei so nah und laut gewesen, dass das Mädchen leichte Verletzungen davontrug. Zu den Tatverdächtigen kann das Kind bislang nur sagen, dass es sich um männliche Personen gehandelt habe.
Kriminalpolizei ermittelt
Die weiteren Ermittlungen übernimmt das zuständige Kriminalkommissariat.
Hinweise nimmt die Polizeiwache Arnsberg unter 02932 / 90200 entgegen.








Ein Kommentar
Schon seit langem unterzeichne ich immer wieder Petitionen für ein Böllerverbot und fühle mich dabei unter Millionen von Polizisten, Ärzten und Rettungskräften in bester Gesellschaft.
Solange aber die Politik mehrheitlich nicht den Mut hat, solch ein Verbot einzuführen, wird es immer wieder zu solchen Vorfällen kommen. Man sollte aber doch wenigstens für Einhaltung der bestehenden Verbote sorgen und vom 1. Januar bis zum 30. Dezember den Missbrauch kontrollieren und die Schuldigen zur Rechenschaft ziehen. Vielleicht hätte das eine kleine Abschreckung zu Folge.
Ich wohne in der Nähe von mehreren Seniorenheimen, wo grundsätzlich Böllerverbot besteht. Der erste Böller hier wurde am 29.12. um 8 Uhr morgens gezündet, den hoffentlich letzten habe ich am 14. Januar um 22.30 Uhr gehört.
So geht das mit vielen unschönen Ereignissen in unserer Gesellschaft. Wir müssen dahin kommen, dass auch solche Vergehen verfolgt, bestraft und dokumentiert werden. Ein 21-jähriger, der mit einem Messer bewaffnet auffällig wurde, wird häufig als „Ersttäter“ bezeichnet. War er wirklich ein Ersttäter oder wurden seine früheren Vergehen als sogenannte Jugendsünde einfach nicht verfolgt, bestraft und entsprechend dokumentiert?