Arnsberger Wochen für Demokratie – gegen Rassismus 2026

Unter dem Mot­to „100 Pro­zent Men­schen­wür­de – zusam­men gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus“ fin­den im März 2026 die Demo­kra­tie­wo­chen in Arns­berg statt. (© Stif­tung gegen Rassismus)

Arns­berg. Auch heu­te noch wer­den Men­schen über­all auf der Welt auf­grund ihrer Haut­far­be bzw. Her­kunft schlech­ter behan­delt, aus­ge­grenzt, ver­folgt und dis­kri­mi­niert. Es ist ins­be­son­de­re der soge­nann­te All­tags­ras­sis­mus, der beson­ders sub­til erfolgt und damit oft von ande­ren unbe­merkt mit­ten in der Gesell­schaft geschieht. Um einen Fokus auf die­ses The­ma zu legen und die Demo­kra­tie in Arns­berg zu stär­ken, hat die Stadt Arns­berg im Jahr 2025 erst­mals die „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus“ durch­ge­führt. Nach dem erfolg­rei­chen Auf­takt fin­den die Demo­kra­tie­wo­chen auch im Jahr 2026 wie­der statt.

Vielfältiges Programm für Schulen und Öffentlichkeit

Unter dem Mot­to „100 Pro­zent Men­schen­wür­de – zusam­men gegen Ras­sis­mus und Rechts­extre­mis­mus“ wird vom 16. bis zum 29. März 2026 ein viel­fäl­ti­ges und prall gefüll­tes Pro­gramm ange­bo­ten, das sich zum einen an die Schüler:innen in der Stadt rich­tet und dank groß­zü­gi­ger Unter­stüt­zung der Stif­tung der Spar­kas­se Arns­berg-Sun­dern sowie mit einem Bei­trag der Bür­ger­Stif­tung Arns­berg rea­li­siert wer­den konn­te. Zum ande­ren rich­tet sich die Akti­ons­rei­he an alle inter­es­sier­ten Bürger:innen. Das Pro­gramm setzt sich aus ganz unter­schied­li­chen Ange­bo­ten zusammen:

Von ver­schie­de­nen Aus­stel­lun­gen zum The­ma Demo­kra­tie und Demo­kra­tie­för­de­rung über Vor­trä­ge und Buch­be­spre­chun­gen sowie span­nen­den und inno­va­ti­ven Work­shops bis hin zu Film­vor­füh­run­gen, Koch­aben­den oder auch der Auf­füh­rung von Musik­thea­ter­stü­cken ist für jede und jeden Inter­es­sier­ten etwas dabei. Das Online-Pro­gramm, das lau­fend aktua­li­siert wird, ist hier zu fin­den: www.arnsberg.de/demokratiewochen

Die Demo­kra­tie­wo­chen 2026 wer­den durch Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner im Rah­men der Eröff­nung der Anne Frank-Aus­stel­lung in der Stadt­bi­blio­thek Neheim am Sams­tag, 14. März 2026, um 11 Uhr eröffnet.

Internationaler Tag gegen Rassismus am 21. März

Die „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus“ sind ein­ge­bet­tet in die „Inter­na­tio­na­len Wochen gegen Ras­sis­mus“. Ein beson­de­rer Tag in der Ver­an­stal­tungs­rei­he ist der 21. März 2026 – der „Inter­na­tio­na­le Tag gegen Ras­sis­mus“. An die­sem Tag wird es von 9:30 bis 13:30 Uhr in der Nehei­mer Fuß­gän­ger­zo­ne ver­schie­de­ne Mit­mach- und Akti­ons­stän­de von Orga­ni­sa­tio­nen und Pro­jek­ten geben.  Um 10 und um 11 Uhr wird der Gerd-Schütt­ler-Kin­der­chor auf­tre­ten. Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner wird den Tag um 10 Uhr eröffnen.

Bürgermeister betont Bedeutung des Engagements

„Die Bedeu­tung unse­rer Akti­ons­wo­chen – und die des „Inter­na­tio­na­len Tages gegen Ras­sis­mus“ – kann gar nicht hoch genug bewer­tet wer­den: Rechts­extre­mis­mus ist lei­der wei­ter­hin Rea­li­tät in Deutsch­land. Er hat vie­le Facet­ten – vom akzep­tier­ten Vor­ur­teil bis zur Gewalt­tat, von Gewalt­phan­ta­sien bis hin zu rechts­extre­men Ver­schwö­rungs­theo­rien im Inter­net. Klar ist aus mei­ner Sicht: Zusam­men sind wir stark. Je stär­ker wir gemein­sam gegen die­je­ni­gen ange­hen, die Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung in unse­re Gesell­schaft tra­gen, umso schwe­rer fällt es die­sen Per­so­nen, ihr Han­deln wei­ter auf­recht zu erhal­ten“, erklärt der Arns­ber­ger Bür­ger­meis­ter Ralf Paul Bitt­ner die Rele­vanz und Ziel­set­zung der „Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Rassismus“.

Wissen vermitteln, Zivilcourage stärken

Die viel­fäl­ti­gen Ange­bo­te sol­len zum einen Wis­sen ver­mit­teln – denn je bes­ser wir über ras­sis­ti­sche und demo­kra­tie­feind­li­che Ten­den­zen infor­miert sind, des­to schnel­ler kön­nen wir die­se im All­tag iden­ti­fi­zie­ren und ihnen aktiv ent­ge­gen­wir­ken. Zum ande­ren zie­len die ver­schie­de­nen Aktio­nen auch dar­auf ab, sich zu ver­net­zen, Zivil­cou­ra­ge zu üben und damit eine inne­re Stär­ke zu ent­wi­ckeln. Mit­hil­fe die­ser kann jede und jeder sich dafür ein­set­zen, Dis­kri­mi­nie­rung zu bekämp­fen und den davon betrof­fe­nen Men­schen aktiv beizustehen.

Viele Akteur:innen beteiligt

Die Arns­ber­ger Wochen für Demo­kra­tie – gegen Ras­sis­mus 2026 wer­den von einer Viel­zahl im Arns­ber­ger Stadt­ge­biet ansäs­si­gen Akteur:innen orga­ni­siert und realisiert.

 

 

 

 

 

 

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