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Junge Union setzt sich für Ausbau der digitalen Infrastruktur ein

HSK. JU-Ver­bän­de aus ganz Nord­rhein-West­fa­len kamen am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de in Hückel­ho­ven zum 52. NRW-Tag der Jun­gen Uni­on zusam­men. Als einer der größ­ten Kreis­ver­bän­de war auch der Hoch­sauer­land­kreis mit einer elf­köp­fi­gen Dele­ga­ti­on ver­tre­ten. Unter dem Mot­to „Stra­ße, Schie­ne, Kin­der­wa­gen – NRW zurück in die Spur brin­gen“ wur­den die The­men Ver­kehrs- und Fami­li­en­po­li­tik debattiert.

HSK mit elf Delegierten auf JU-Landestagung vertreten

Schon im Vor­feld haben sich die JU-Ver­bän­de mit den Leit­an­trä­gen befasst. „Das The­ma Infra­struk­tur spiel­te für die Dele­gier­ten aus dem HSK eine beson­de­re Rol­le“, so Fabi­an Blo­me, stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der der JU. Als Wirt­schafts­land sei NRW auf ein intak­tes Stra­ßen­we­sen ange­wie­sen. Mit der Erwei­te­rung der A 46 bei Nutt­lar sei nur ein Groß­pro­jekt genannt, das die Ver­kehrs­si­tua­ti­on im Hoch­sauer­land­kreis ver­ein­fa­chen wer­de. „Die JU’ler aus dem HSK haben deut­lich gemacht, dass der länd­li­che Raum einen kla­ren Anspruch auf finan­zi­el­le Mit­tel zum Aus­bau der Ver­kehrs­we­ge hat. Das Geld soll­te schließ­lich auch wie­der dort lan­den, wo es zu gro­ßen Tei­len erwirt­schaf­tet wird“, so Blo­me. In der Tagung sprach sich Tho­mas Becker zudem für einen Erhalt der klei­ne­ren Flug­hä­fen wie Pader­born-Lipp­stadt oder Dort­mund aus.

Schnelle Internetverbindung ebenso wichtig wie Straße

2016.03.30.Logo.JungeUnion2Die Jun­ge Uni­on Hoch­sauer­land hat gro­ßen Wert dar­auf gelegt, dass der Aus­bau einer digi­ta­len Infra­struk­tur im Antrag Erwäh­nung fin­det und konn­te sich mit ihrem Vor­schlag schließ­lich durch­set­zen: „Eine schnel­le Inter­net­ver­bin­dung gehört im 21. Jahr­hun­dert genau­so zur Infra­struk­tur wie Stra­ße und Schie­ne. Dar­um freue ich mich, dass dank unse­res Ein­sat­zes bei den Antrags­be­ra­tun­gen die digi­ta­le Infra­struk­tur nun ein gan­zes Kapi­tel bekom­men hat“, so Blo­me. Armin Laschet, Lan­des­vor­sit­zen­der und Spit­zen­kan­di­dat der CDU für die Land­tags­wah­len 2017, unter­stützt die For­de­run­gen der Jun­gen Uni­on in sei­ner Rede und kri­ti­siert, dass das Land unter der fehl­ge­lei­te­ten Infra­struk­tur­po­li­tik der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung lei­de. Mit sei­ner Kri­tik konn­te er bei den Dele­gier­ten gro­ße Zustim­mung ernten.

„Rushhour des Lebens entschleunigen“

In ihrem Leit­an­trag zur Fami­li­en­po­li­tik spricht sich die JU NRW für ein Bün­del an Maß­nah­men aus, um eine höhe­re gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung für die Leis­tung von Fami­li­en zu schaf­fen. Die 17. Shell-Jugend­stu­die hat belegt, dass die Fami­lie für Jugend­li­chen einen hohen Stel­len­wert hat – auch höher als Beruf und Kar­rie­re. Gleich­zei­tig sin­ken jedoch die Gebur­ten­ra­te und der Kin­der­wunsch. Den Grund dafür sieht die JU dar­in, dass jun­ge Men­schen sich mit den Anfor­de­run­gen, die in der Lebens­pha­se zwi­schen 20 und 40 an sie gestellt wer­den, über­for­dert sehen. Aus­bil­dung, Berufs­ein­stieg und ‑auf­stieg, Kin­der bekom­men sowie ggf. die Pfle­ge der eige­nen Eltern, all das fällt in die soge­nann­te „Rush­hour des Lebens“. Die­se Pha­se soll­te mit bestimm­ten poli­ti­schen Instru­men­ten, wie dem Betreu­ungs­geld, fle­xi­blen Arbeits­zeit­mo­del­len sowie dem Aus­bau der offe­nen Ganz­tags­schu­len, „ent­schleu­nigt“ werden.

Bei den Wah­len konn­te sich Flo­ri­an Braun, alter und neu­er Lan­des­vor­sit­zen­der der JU, mit 90 Pro­zent ein gutes Ergeb­nis sichern. Den Bezirk Süd­west­fa­len ver­tre­ten im Lan­des­vor­stand Flo­ri­an Mül­ler aus Olpe als stell­ver­tre­ten­der Lan­des­vor­sit­zen­der sowie Johan­nes Win­kel (Sie­gen-Witt­gen­stein) als Beisitzer.

1650 Mitglieder im HSK

Die Jun­ge Uni­on Hoch­sauer­land ist die größ­te poli­ti­sche Jugend­or­ga­ni­sa­ti­on im Hoch­sauer­land­kreis. Mit 1650 Mit­glie­dern ist die JU Hoch­sauer­land auch der dritt­größ­te Kreis­ver­band in NRW. Der Kreis­ver­band glie­dert sich in elf Stadt- und Gemein­de­ver­bän­de und in über 20 Orts­ver­bän­de. Mit­glied der Jun­gen Uni­on kann jeder zwi­schen 14 und 35 Jah­ren werden.

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