
Sundern. Der CDU-Stadtverbandsvorstand Sundern hat Stefan Lange einstimmig als Kandidaten für die Landtagswahl 2027 im Wahlkreis Arnsberg, Sundern, Schmallenberg und Eslohe vorgeschlagen. Über die endgültige Aufstellung entscheidet eine Vertreterversammlung der CDU am 27. Juni 2026.
Die Nominierung erfolgt, nachdem der langjährige Landtagsabgeordnete Klaus Kaiser angekündigt hatte, bei der nächsten Landtagswahl nicht erneut kandidieren zu wollen.
Dank an langjährigen Abgeordneten Klaus Kaiser
Der CDU-Stadtverband Sundern würdigte die Arbeit des scheidenden Landtagsabgeordneten. „Klaus Kaiser hat unsere Region über viele Jahre mit großer Sachkenntnis, Verlässlichkeit und persönlichem Einsatz im Landtag vertreten. Für dieses außergewöhnliche Engagement verdient er großen Dank und Respekt“, erklärte der Stadtverband.
Kaiser hatte den Wahlkreis über mehrere Legislaturperioden im nordrhein-westfälischen Landtag vertreten.
Kommunalpolitiker mit langjähriger Erfahrung
Mit Stefan Lange schlägt die CDU Sundern einen erfahrenen Kommunalpolitiker vor. Der 44-Jährige ist seit zwölf Jahren Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Sundern. Darüber hinaus ist er stellvertretender Vorsitzender der CDU im Hochsauerlandkreis sowie im Bezirksverband CDU Südwestfalen.
Auch beruflich ist Lange eng mit kommunalen Themen befasst. Als Kommunalmanager eines Energieversorgungsunternehmens arbeitet er regelmäßig mit Städten und Gemeinden zusammen und beschäftigt sich mit Fragen der kommunalen Infrastruktur und Entwicklung.
Stimme für den ländlichen Raum
Diese Erfahrungen möchte Lange künftig auch auf Landesebene einbringen. „Gerade in diesen angespannten Zeiten brauchen unsere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum eine starke Stimme in Düsseldorf“, erklärt er.
Sein Ziel sei es, sich für gute Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort, eine starke Bildungslandschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzusetzen. Viele Entscheidungen des Landes hätten unmittelbare Auswirkungen auf die Kommunen.
Entscheidung fällt im Juni
Bis zur endgültigen Kandidatenaufstellung bleibt noch Zeit für Gespräche innerhalb des Wahlkreises. „Meine Bewerbung verstehe ich als Angebot an den gesamten Wahlkreis“, sagt Lange. Ihm sei wichtig, mit den Mitgliedern und Verantwortlichen in den Stadt- und Gemeindeverbänden im Austausch zu stehen.







