Volksbank Sauerland wächst weiter – Kundengesamtvolumen erstmals über 10 Milliarden Euro

Der Vor­stand der Volks­bank Sau­er­land, (v.l.) Andre­as Erm­ecke, Micha­el Grie­se, Micha­el Reitz, Dr. Flo­ri­an Mül­ler und Bernd Grie­se prä­sen­tie­ren Zah­len und Ent­wick­lun­gen eines erfolg­rei­chen Geschäfts­jah­res 2025. (Foto: Volks­bank Sauerland)

Hochsauerlandkreis/Kreis Olpe. Die Volks­bank Sau­er­land hat im Geschäfts­jahr 2025 ihre Markt­po­si­ti­on wei­ter aus­ge­baut. Trotz eines anspruchs­vol­len wirt­schaft­li­chen Umfelds ver­zeich­ne­te die Genos­sen­schafts­bank ein Wachs­tum bei Mit­glie­dern, Kre­di­ten und Wert­pa­pier­ge­schäf­ten. Erst­mals über­schritt das betreu­te Kun­den­ge­samt­vo­lu­men die Mar­ke von 10 Mil­li­ar­den Euround lag zum Jah­res­en­de bei 10,4 Mil­li­ar­den Euro.

Die Bank ist im Hoch­sauer­land­kreis sowie im Kreis Olpe tätig.

Über 81.000 Mitglieder

Die genos­sen­schaft­li­che Bank konn­te ihre Mit­glie­der­zahl wei­ter stei­gern. Ins­ge­samt zählt die Volks­bank Sau­er­land inzwi­schen mehr als 81.000 Mit­glie­der. Im ver­gan­ge­nen Jahr kamen rund 3.700 neue Mit­glie­der hinzu.

Nach Anga­ben des Vor­stands sieht die Bank dar­in ein deut­li­ches Ver­trau­ens­si­gnal. Mit­glie­der betei­li­gen sich als Teil­ha­ber an der Bank und kön­nen über Geschäfts­an­tei­le an deren Ent­wick­lung mitwirken.

Zusätz­li­che Vor­tei­le erhal­ten Mit­glie­der über das Vor­teils­pro­gramm Mein­Plus, bei dem regio­na­le Part­ner aus Han­del und Gas­tro­no­mie Ver­güns­ti­gun­gen anbieten.

Kreditgeschäft wächst um 7,1 Prozent

Ein wich­ti­ger Wachs­tums­trei­ber war das Kre­dit­ge­schäft. Das Kre­dit­vo­lu­men stieg im Jahr 2025 um 7,1 Pro­zent auf 3,786 Mil­li­ar­den Euro.

Beson­ders gefragt waren Finan­zie­run­gen in den Bereichen:

  • Erneu­er­ba­re Energien
  • Bau­fi­nan­zie­run­gen
  • Inves­ti­tio­nen regio­na­ler Unter­neh­men und Kommunen

Auch die Kun­den­ein­la­gen leg­ten zu und erreich­ten 3,5 Mil­li­ar­den Euro, ein Plus von 2,9 Prozent.

Wertpapiergeschäft gewinnt an Bedeutung

Zuneh­mend inves­tie­ren Kun­din­nen und Kun­den in Wert­pa­pie­re zur Ver­mö­gens­bil­dung und Alters­vor­sor­ge. Ins­ge­samt flos­sen 370 Mil­lio­nen Euro in Wertpapieranlagen.

Durch Kurs­ge­win­ne, Zin­sen und Divi­den­den wuchs der Bestand zusätz­lich um rund 68 Mil­lio­nen Euro. Auch die Zahl der Depots und monat­li­chen Spar­plä­ne nahm zu. Laut Bank habe sich zudem die Nach­fra­ge nach Gold­an­la­gen im ver­gan­ge­nen Jahr verdoppelt.

Über 500.000 Euro für Vereine

Neben dem Bank­ge­schäft enga­giert sich die Volks­bank Sau­er­land wei­ter­hin in der Regi­on. Rund 541.000 Euro flos­sen 2025 in Spen­den für Ver­ei­ne, sozia­le Ein­rich­tun­gen und kul­tu­rel­le Projekte.

Ein Mei­len­stein wur­de außer­dem beim Crowd­fun­ding erreicht: Über die Platt­form „Vie­le schaf­fen mehr“ wur­den seit dem Start inzwi­schen mehr als zwei Mil­lio­nen Euro für Pro­jek­te in der Regi­on gesammelt.

Kosten steigen durch Inflation und Investitionen

Trotz der posi­ti­ven Ent­wick­lung sieht der Vor­stand auch Her­aus­for­de­run­gen. Der Ver­wal­tungs­auf­wand stieg um 2,9 Pro­zent auf 74,4 Mil­lio­nen Euro.

Ursa­chen sind laut Bank vor allem:

  • gestie­ge­ne Tarifabschlüsse
  • Inves­ti­tio­nen in Digitalisierung
  • Moder­ni­sie­rung von Filialen

Auch für das Jahr 2026 rech­net die Volks­bank mit wei­ter stei­gen­den Kosten.

Fokus auf persönliche Beratung und Digitalisierung

Für das lau­fen­de Jahr plant die Bank, ihre Mit­glie­der und Kun­den wei­ter­hin bei Geld­an­la­ge, Finan­zie­rung und Ver­mö­gens­auf­bau zu beglei­ten. Gleich­zei­tig sol­len digi­ta­le Ange­bo­te wei­ter aus­ge­baut werden.

Nach Anga­ben des Vor­stands soll die Kom­bi­na­ti­on aus per­sön­li­cher Bera­tung vor Ort und digi­ta­len Dienst­leis­tun­gen auch künf­tig ein zen­tra­ler Bestand­teil der Stra­te­gie bleiben.

 

 

 

 

 

 

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