
Hochsauerlandkreis. Vor dem Hintergrund der angespannten Energiesituation – unter anderem als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine – stärkt der Hochsauerlandkreis gezielt seine Vorsorge für Krisen- und Katastrophenfälle. Ziel ist es, die Resilienz der kritischen Infrastruktur weiter zu erhöhen und die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung auch in Ausnahmesituationen zu gewährleisten.
„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und investieren zum Schutz der Bevölkerung in moderne und leistungsfähige Technik“, betont Thomas Grosche, Landrat des Hochsauerlandkreises.
Verlässliche Stromversorgung
Konkret hat der Kreis zwölf neue „Rollcontainer Energieversorgung“ beschafft. Diese mobilen Einheiten ermöglichen eine flexible und dezentrale Stromversorgung an zahlreichen, kleineren Einsatzstellen – etwa für Teile der kritischen Infrastruktur, Notunterkünfte oder andere wichtige Einrichtungen.
Die Rollcontainer sind mit modernen, leistungsstarken Stromaggregaten ausgestattet und verfügen zusätzlich über Kraftstoff, Beleuchtung sowie Kabeltrommeln. Durch ihre kompakte Bauweise können sie schnell transportiert und unmittelbar eingesetzt werden.
Die neuen Rollcontainer sind Bestandteil eines ganzheitlichen Energieversorgungskonzepts des Hochsauerlandkreises im Katastrophenschutz. Dieses wird unter anderem durch größere Stromversorgungsanhänger ergänzt, um auch bei umfangreicheren Schadenslagen eine verlässliche Stromversorgung sicherzustellen.






