
Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat seine Einsatzfähigkeit im Rettungsdienst sowie im Feuer- und Katastrophenschutz weiter ausgebaut. Landrat Thomas Grosche übergab jetzt insgesamt fünf neue Einsatzfahrzeuge an den Fachdienst „Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz“: zwei moderne Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sowie drei vielseitig einsetzbare Mehrzweckfahrzeuge.
„Mit diesen Investitionen bringen wir die Gefahrenabwehr im Hochsauerlandkreis weiter voran und stellen sie zukunftssicher auf“, betonte Landrat Grosche bei der Übergabe. Die beiden NEF gehen ab dem kommenden Monat an den Rettungswachen in Marsberg und Bad Fredeburg in Dienst und ersetzen dort ältere Fahrzeuge. Sie sind zugleich die letzten Auslieferungen aus einer Ausschreibung aus dem Jahr 2022, die insgesamt sieben baugleiche Fahrzeuge für den Kreis umfasste.
Einheitlichkeit spielt bei der Beschaffung eine zentrale Rolle. „Das erleichtert das Zusammenspiel im Einsatz und erhöht die Effizienz“, erklärte Marcus Radmacher, Leiter des zuständigen Fachdienstes.
Stärkung von Ehrenamt und Krisenvorsorge
Bei den drei Mehrzweckfahrzeugen handelt es sich um allradangetriebene Pick-ups, die multifunktional verschiedene Einsatzkonzepte unterstützen. Sie dienen unter anderem als Führungsfahrzeuge zur Erkundung in schwierigem Gelände, transportieren bei Energiemangellagen mobile Dieseltankstellen zur Betankung von Einsatzfahrzeugen oder ermöglichen den Transport liegender Patientinnen und Patienten aus unwegsamem Gelände zur Übergabe an den Rettungsdienst.
Auch das Ehrenamt profitiert von der Neuanschaffung. Kreisbrandmeister Bernd Krause hob hervor, dass die Fahrzeuge künftig auch bei der Bevölkerungswarnung – etwa bei Schadstoffaustritten – durch eine Kreiseinheit eingesetzt werden.
Die wirtschaftliche Seite der Beschaffung unterstrich Michael Schlüter, Leiter des Sachgebiets „Operative Dienste, Leitstelle und Technik“: „Durch einheitliche Fahrzeuge in größeren Stückzahlen und die Nutzung von Rahmenverträgen können wir die Anschaffungskosten bei Ausschreibungen spürbar senken.“
Insgesamt investierte der Hochsauerlandkreis rund 525.000 Euro in die neuen Einsatzfahrzeuge – ein weiterer Baustein zur Stärkung von Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Ehrenamt in der Region.










