Nach Hotel-Schließung: Bürgermeisterin Bila richtet sich per Video an die Bevölkerung

Bür­ger­meis­te­rin Jac­que­line Bila erläu­tert per Video die Lage nach der Schlie­ßung des Sun­der­land Hotels.

Sun­dern. Nach der über­ra­schen­den Ein­stel­lung des Hotel­be­triebs im Sun­der­land Hotel hat sich Bür­ger­meis­te­rin Dr. Jac­que­line Bila am Nach­mit­tag öffent­lich an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger gewandt und zen­tra­le Punk­te klargestellt.

Die Schlie­ßung des Hotels sei für sie per­sön­lich und für die Stadt eine Über­ra­schung gewe­sen, so Bila. Zugleich beton­te sie ihr aus­drück­li­ches Bedau­ern über die Ent­schei­dung. Das Sun­der­land Hotel sei ein Tra­di­ti­ons­haus im Zen­trum von Sun­dern und über Jah­re hin­weg ein wich­ti­ger Anlauf­punkt gewe­sen – für Gäs­te, Unter­neh­men und den Tourismus.

Zugleich stell­te die Bür­ger­meis­te­rin unmiss­ver­ständ­lich klar: Die Schlie­ßung steht in kei­ner­lei Zusam­men­hang mit einer bau­ord­nungs­recht­li­chen Nut­zungs­un­ter­sa­gung oder behörd­li­chen Auf­la­ge. Die Stadt Sun­dern habe die Schlie­ßung weder ver­an­lasst noch sei sie an die­ser Ent­schei­dung betei­ligt gewesen.

Stadt will Prozess begleiten

Mit Blick auf den offe­nen Kon­flikt zwi­schen Betrei­ber und Eigen­tü­mer äußer­te Bila die Hoff­nung auf eine Eini­gung der Ver­trags­par­tei­en. Die Stadt wer­de einen sol­chen Pro­zess kon­struk­tiv beglei­ten, um den Stand­ort zu sichern. „Mir ist wich­tig, dass die­ser Stand­ort erhal­ten blei­ben kann“, sag­te die Bürgermeisterin.

Kon­kret kün­dig­te Bila an, dass die Stadt bereits aktiv gewor­den sei: Die Geschäfts­füh­re­rin der kom­mu­na­len GmbH für Wirt­schafts­för­de­rung und Stadt­mar­ke­ting habe bereits Kon­takt mit dem Eigen­tü­mer der Immo­bi­lie auf­ge­nom­men und Unter­stüt­zung angeboten.

Ziel blei­be es, so Bila, das Haus als Hotel­stand­ort zu erhal­ten und per­spek­ti­visch wie­der mit Leben zu fül­len – „damit dort bald wie­der Gäs­te, Kun­den und Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein- und aus­ge­hen können“.

Die Stel­lung­nah­me der Bür­ger­meis­te­rin ord­net die Lage damit deut­lich ein und unter­streicht erneut: Die Ent­schei­dung zur Schlie­ßung ist eine unter­neh­me­ri­sche – kei­ne behörd­li­che Maßnahme.

Die Video­an­spra­che ist auf dem Insta­gram-Kanal der Bür­ger­meis­te­rin ver­öf­fent­licht worden:

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