SPD-Fraktion fordert Überblick zur Krisenvorsorge in Sundern

Sun­dern. Wie gut ist die Stadt auf län­ger andau­ern­de Strom- und Netz­aus­fäl­le vor­be­rei­tet? Mit die­ser Fra­ge beschäf­tigt sich ein aktu­el­ler Antrag der SPD-Frak­ti­on im Rat der Stadt Sun­dern. Die Ver­wal­tung soll beauf­tragt wer­den, einen Sach­stands­be­richt zur kom­mu­na­len Kri­sen- und Not­fall­vor­sor­ge vorzulegen.

Notfallpläne und Zusammenarbeit im Fokus

Kon­kret soll dar­ge­stellt wer­den, wel­che Not­fall- und Kri­sen­plä­ne in der Stadt Sun­dern bereits exis­tie­ren. Zudem soll auf­ge­zeigt wer­den, wie die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz, Ret­tungs­diens­ten, Stadt­wer­ken, Netz­be­trei­bern und den zustän­di­gen Stel­len des Hoch­sauer­land­kreis orga­ni­siert ist. Auch beson­ders sen­si­ble Berei­che sol­len betrach­tet wer­den, dar­un­ter die Trink­was­ser­ver­sor­gung, die Abwas­ser­ent­sor­gung, Pfle­ge- und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen, medi­zi­ni­sche Ange­bo­te sowie die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der Stadtverwaltung.

Besondere Herausforderungen für flächenreiche Kommune

Aus Sicht der SPD-Frak­ti­on ist das The­ma für Sun­dern von beson­de­rer Bedeu­tung. Als flä­chen­mä­ßig gro­ße Stadt mit vie­len Orts­tei­len, teils lan­gen Wegen und einer vom demo­gra­fi­schen Wan­del betrof­fe­nen Bevöl­ke­rung könn­ten län­ger andau­ern­de Strom‑, Mobil­funk- oder Inter­net­aus­fäl­le erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf das täg­li­che Leben haben. Betrof­fen wären dabei ins­be­son­de­re Men­schen, die auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind.

SPD will ehrliche Bestandsaufnahme

„Wir wol­len wis­sen, wie gut Sun­dern im Ernst­fall auf­ge­stellt ist“, betont SPD-Rats­herr Jens Kunen. Es gehe nicht um Panik­ma­che, son­dern um eine sach­li­che Bestands­auf­nah­me: Wel­che Maß­nah­men funk­tio­nie­ren bereits gut, wo gibt es Lücken und wie kön­nen Abläu­fe wei­ter ver­bes­sert wer­den – gera­de auch in den Ortsteilen.

Ziel: Handlungsfähigkeit langfristig sichern

Vor dem Hin­ter­grund aktu­el­ler Ent­wick­lun­gen wie Unsi­cher­hei­ten in der Ener­gie­ver­sor­gung, zuneh­men­der Cyber­an­grif­fe und geziel­ter Angrif­fe auf Ener­gie­infra­struk­tu­ren hält die SPD-Frak­ti­on eine regel­mä­ßi­ge Über­prü­fung der kom­mu­na­len Vor­sor­ge für not­wen­dig. Ziel des Antrags ist es, die Hand­lungs­fä­hig­keit der Stadt zu sichern und die Wider­stands­kraft der loka­len Infra­struk­tur lang­fris­tig zu stärken.

 

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