„Wir waren sehr zufrieden mit unseren Passats, die wir seit 2002 hatten,“ sagte Klaus Bunse und ist gespannt, wie sich die neuen Wagen mit ihrem Hinterradantrieb im sauerländischen Winter bewähren. Eine Nachfrage, ob hier in den Bergen nicht eine Allradausstattung möglich sei, hätte das Land leider abgelehnt. Gewöhnen müssen sich die Beamten auch an den BMW-typisch etwas engeren Innenraum. Dafür gibt es aber auch eine ganze Reihe von Verbesserungen. Rainer König, Fuhrparkleiter der HSK-Polizei, nennt da zuerst die um 10 PS stärkere Maschine, die jetzt 150 PS auf die Straße bringt. „Verfolgungsjagden, bei denen die Streifenwagen mit quietschenden Reifen auf der Seite liegend durch die Kurven gehen, gibt es aber nur im Kino,“ sagt Landrat Dr. Schneider. Reale Polizeiarbeit funktioniert nach dem Motto „Viele Hunde sind des Hasen tot.“
Yelp-Signal: Schriller Ton und roter Flash
Weitere Ausrüstungsmerkmale der neuen Streifenwagen sind die Runflat-Bereifung, mit der man auch bei einem Platten weiterfahren kann, die dynamischen Bremsleuchten, die bei einer Vollbremsung stärker leuchten als bei Normalbremsung, die zusätzlichen Aufkleber in gelber Signalfarbe, die das Fahrzeug am hellen Tag besser sichtbar machen als ein Blaulicht und nachts stark reflektieren, sowie das schrille Yelp-Signal. „Martinshorn und Blaulicht bleiben natürlich, denn die sind in der Straßenverkehrsordnung fest verankert“, so Polizeisprecher Ludger Rath. „Das Tatütata sagt weiter ‚Wir haben es eilig, machen Sie Platz!‘. Das neue Yelp-Signal mit dem roten Flash ist dagegen ein Anhaltesignal und sagt ‚Halt!Stopp! Nicht weiterfahren!‘.“
100.000 Kilometer im Streifendienst






