Sternsinger aus Westenfeld sammeln Spenden gegen Kinderarbeit

Die Stern­sin­ger von Wes­ten­feld mit Dia­kon Josef Lever­mann (Foto: St. Aga­tha Gemein­de Westenfeld)

Sundern/Westenfeld. In der St.-Agatha-Gemeinde in Wes­ten­feld ent­sand­te Dia­kon Josef Lever­mann nach dem Wort­got­tes­dienst am Sonn­tag 16 Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger in die Gemein­de. Mit fun­keln­den Kro­nen und Ster­nen zogen die Kin­der los und ver­brei­te­ten sicht­bar Freu­de und Engagement.

Unter dem Mot­to „Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“ sam­mel­ten sie Spen­den für Kin­der in Ban­gla­desch. Mit den Ein­nah­men wer­den Pro­jekt­maß­nah­men unter­stützt, die benach­tei­lig­ten und not­lei­den­den Kin­dern Bil­dung, Schutz und bes­se­re Lebens­be­din­gun­gen ermöglichen.

Orga­ni­siert wur­de die Stern­sin­ger­ak­ti­on in Wes­ten­feld von Rita Schrich­ten und Alm­hut Wäl­ter. Das Stern­sin­gen wird in Deutsch­land bereits seit 1959 durch­ge­führt. In die­ser Zeit kamen bun­des­weit mehr als 1,4 Mil­li­ar­den Euro an Spen­den zusam­men. Trä­ger der Akti­on sind das Kin­der­mis­si­ons­werk „Die Stern­sin­ger“ sowie der Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ).

Weltweiter Einsatz gegen Kinderarbeit

Im Mit­tel­punkt der 68. Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen steht der welt­wei­te Ein­satz gegen Kin­der­ar­beit. Die Akti­on 2026 mach­te den Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­gern ein­drück­lich deut­lich, wie wich­tig das Recht von Kin­dern auf Schutz und Bil­dung ist. Welt­weit arbei­ten rund 138 Mil­lio­nen Kin­der im Alter zwi­schen fünf und 17 Jah­ren, davon 54 Mil­lio­nen unter beson­ders gesund­heits­ge­fähr­den­den und aus­beu­te­ri­schen Bedin­gun­gen. Pro­duk­te aus Kin­der­ar­beit gelan­gen dabei auch nach Deutsch­land in den Handel.

Das Drei­kö­nigs­sin­gen ermu­tigt Kin­der und ihre Beglei­ten­den, sich aktiv für eine gerech­te­re Welt ein­zu­set­zen. Mit den gesam­mel­ten Spen­den wer­den Pro­jek­te in rund 90 Län­dern unter­stützt – für Stra­ßen­kin­der, Flücht­lings­kin­der sowie Mäd­chen und Jun­gen, die kei­nen Zugang zu Bil­dung haben, unter Armut lei­den oder deren Rech­te miss­ach­tet werden.

Auch in Wes­ten­feld setz­ten die jun­gen Stern­sin­ger wie­der ein star­kes Zei­chen der Soli­da­ri­tät. Nach altem Brauch zogen sie durch den Ort und brach­ten den Segens­spruch an die Häu­ser: „20*C+M+B+25“ – Chris­tus man­sio­nem bene­di­cat – Chris­tus seg­ne die­ses Haus.

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