
Pädiatrie“ freuen sich auch die Referent*innen des Kurses um Lehrgangsleiterin Claudia
Kadenbach (4.v.re.). (Foto: Alexianer Klinikum Hochsauerland)
Meschede. Das Alexianer Klinikum Hochsauerland gratuliert acht Absolventinnen und Absolventen, die im Februar ihre Fortbildung in der Reihe „Fit für die Pädiatrie“ erfolgreich abgeschlossen haben. Am Bildungsinstitut für Gesundheitsfachberufe in Meschede setzten sie sich in den letzten Monaten intensiv mit den speziellen Anforderungen der pädiatrischen Pflege auseinander. Bei dem Kurs handelt es sich um einen ersten Meilenstein für eine Spezialisierung in der pädiatrischen Pflege.
Zielgruppe und Inhalte der Fortbildungsreihe
Die Fortbildungsreihe richtete sich an Pflegefachkräfte nach ihrer generalistischen Ausbildung, Medizinische Fachangestellte und andere interessierte Fachkräfte, die bereits in der Pädiatrie arbeiten oder dort anfangen möchten und das Ziel haben, ihre Kompetenzen in der Pädiatrie zu erweitern. Durch das Engagement verschiedener Pflegefachpersonen, Mediziner:innen und anderer Fachkräfte sowie über die gute Kooperation zwischen dem Alexianer Klinikum Hochsauerland und dem Alexianer Clemenshospital in Münster konnte die Fortbildung praxisnahe und aktuelle Fachkenntnisse vermitteln. So war die Gruppe u.a. auch zu Gast in Münster, was den Teilnehmenden weitere, ergänzende Einblicke und Perspektiven ermöglichte.
Feierliche Übergabe der Teilnahmebescheinigungen
In einer feierlichen Veranstaltung überreichten die Mitglieder der Geschäftsführung der Bildungsakademie Petra Niermöller, Holger Zens-Gerke (stellv. Pflegedirektor Alexianer Klinikum Hochsauerland) und Werner Murza (Pflegedirektor der Alexianer Ludgerus Kliniken Münster), sowie die Institutsleitung vom Bildungscampus für Gesundheitsfachberufe, Jürgen Friedrich, und die Lehrgangsleitung Claudia Kadenbach die Teilnahmebescheinigungen und einen Anhänger mit symbolischen „Siebenmeilenstiefeln“ an die erfolgreichen Absolvent*innen. Neben der Freude über die abgeschlossene Fortbildung herrschte auch spürbarer Stolz über die erbrachten Leistungen. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sind die „Pioniere der Fachweiterbildung“. Sie haben nicht nur fachliches Können gezeigt, sondern auch Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Empathie für die uns anvertrauten Kinder und deren Familien bewiesen“, betonte Claudia Kadenbach in ihrer Ansprache.
Bedeutung der Spezialisierung in der pädiatrischen Pflege
Die Fortbildung habe gezeigt, wie komplex und vielseitig das Feld der pädiatrischen Pflege geworden ist. Die erforderlichen Kompetenzen könnten in der generalistischen Ausbildung nur angebahnt werden, so Kadenbach weiter. Eine weitere Spezialisierung nach der Grundausbildung sei daher zwingend erforderlich, um den komplexen Anforderungen in diesem Arbeitsfeld gerecht zu werden. Die Fortbildung ist ein wichtiger Baustein zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Kinder- und Jugendmedizin und trägt dazu bei kompetente Fachkräfte für diesen Bereich neu zu gewinnen oder weiter zu qualifizieren, hob die Lehrgangsleiterin hervor.
Ausblick auf weitere Spezialisierungsweiterbildung
Die Fortbildungsreihe „Fit für die Pädiatrie“ war dabei nur ein erster Meilenstein. Bereits im September dieses Jahres startet in Hüsten eine „Spezialisierungsweiterbildung Pflege von Kindern und Jugendlichen“ als Basisqualifikation nach den Vorgaben der Pflegekammer NRW. Diese Weiterbildung ist ausgelegt auf 320 Stunden in fünf Modulen und schließt mit einem Zertifikat der Pflegekammer ab. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit eine zusätzliche Vertiefungsweiterbildung im Umfang von 400 Stunden anzuschließen.
Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region
Mit dem erfolgreichen Abschluss der acht Absolventinnen und Absolventen sowie dem neuen Angebot der Spezialisierungsweiterbildung setzt der Bildungsakademie mit dem Campus Gesundheitsfachberufe ein weiteres positives Zeichen für die Fort- und Weiterbildung in der Region. Sie trägt damit wesentlich zur Sicherung einer qualifizierten Patientenversorgung im heimischen Gesundheitswesen bei.
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen
Die Weiterqualifizierung erfolgreich bestanden haben: Emina Asanova (MFA), Samira Bellaqa (MFA), Pauline Oltjan (MFA), Anna Keil (Fachkraft in der Kardiologie), Lina Schmidt (PFF), Kaja Löchte (PFF in Münster), Josefine Schücker (PFF in Münster) und Niklas Braun (PFF in Münster).




