
Arnsberg/Neheim/Sundern. Mit der Gründung des Fördervereins Hospiz Franz Stock Neheim e. V. soll die Hospizarbeit in der Region weiter gestärkt werden. Gemeinsam mit der Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern und dem Caritasverband Arnsberg-Sundern informierten die Beteiligten über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven der Hospizlandschaft.
Engagement für würdevolle Begleitung am Lebensende
In der Region wachse das Bewusstsein für die Bedeutung einer liebevollen und verlässlichen Begleitung schwerstkranker Menschen am Lebensende, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung. Vor diesem Hintergrund wurde der Förderverein Hospiz Franz Stock Neheim e. V. gegründet. Ziel des Vereins ist es, langfristig ein weiteres Hospizangebot im Stadtteil Neheim zu ermöglichen.
Die Initiatoren stoßen dabei auf Unterstützung: Sowohl der Caritasverband Arnsberg-Sundern als auch die Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern erkennen das Engagement und den Wunsch, Verantwortung für die Begleitung schwerkranker Menschen zu übernehmen, ausdrücklich an.
Keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen
Gleichzeitig betonen alle Beteiligten, dass durch die Gründung des Fördervereins keine Konkurrenzsituation zu bestehenden Einrichtungen entstehen soll. Vielmehr entwickle sich die Hospizlandschaft in der Region weiter – getragen von zahlreichen Menschen, die sich ehrenamtlich und beruflich für die Hospizarbeit einsetzen.
Die Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern versteht sich als sogenannte Ewigkeitsstiftung mit dem Ziel, die Hospizarbeit langfristig zu sichern. Sie unterstützt unter anderem das stationäre Hospiz Raphael in Arnsberg sowie den ambulanten Hospizdienst Sternenweg.
Zusammenarbeit wird fortgeführt – weitere Planungen laufen
Die Hospiz-Stiftung Arnsberg-Sundern wird ihre langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Arnsberg-Sundern – als Träger der Hospizdienste Raphael und Sternenweg – fortführen. Beide bereiten sich aktuell auf die Eröffnung des Hospizes Tobit vor.
Der Förderverein Hospiz Franz Stock Neheim e. V. arbeitet derweil an seinen Plänen für ein eigenes Hospizangebot in Neheim. Alle Beteiligten verfolgen damit das gleiche übergeordnete Ziel: Menschen auf ihrem letzten Weg würdig zu begleiten, ihre Angehörigen zu stützen und die Hospizidee weiter zu stärken.
Offener Austausch über mögliche Zusammenarbeit
Derzeit finden Gespräche in einem offenen, respektvollen und konstruktiven Austausch statt, um mögliche zukünftige Berührungspunkte zu prüfen. Eine konkrete Zusammenarbeit ist aktuell weder vereinbart noch ausgeschlossen. Im Mittelpunkt aller Überlegungen steht das Wohl der Menschen, die Unterstützung benötigen.
Zum Abschluss dankten der Caritasverband, die Hospiz-Stiftung sowie der Förderverein allen Bürgerinnen und Bürgern, Ehrenamtlichen und Unterstützenden, die die Hospizarbeit in der Region seit vielen Jahren tragen und stärken.






