Förderverein Hospiz Franz Stock Neheim gegründet – Zusammenarbeit im Fokus

Vor dem Neu­bau des Hos­pi­zes Tobit (v. l. n. r.): Domi­nik Pie­per, Thors­ten Vlat­ten, Pfr Domi­nik Pie­per (kauf­män­ni­scher Vor­stand Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern), Thors­ten Vlat­ten (Vor­sit­zen­der För­der­ver­ein Hos­piz Franz Stock Neheim e. V.), Pfr. i. R. Franz Schnüt­gen (stellv. Vor­sit­zen­der För­der­ver­ein Hos­piz Franz Stock Neheim e. V.), Chris­ti­an Stock­mann (sozi­al­fach­li­cher Vor­stand Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern) sowie Dr. Wil­helm Geld­ma­cher und Andre­as Clo­er (Vor­stand Hos­piz-Stif­tung Arns­berg-Sun­dern). (Foto: Hospiz-Stiftung)

Arnsberg/Neheim/Sundern. Mit der Grün­dung des För­der­ver­eins Hos­piz Franz Stock Neheim e. V. soll die Hos­piz­ar­beit in der Regi­on wei­ter gestärkt wer­den. Gemein­sam mit der Hos­piz-Stif­tung Arns­berg-Sun­dern und dem Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern infor­mier­ten die Betei­lig­ten über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und zukünf­ti­ge Per­spek­ti­ven der Hospizlandschaft.

Engagement für würdevolle Begleitung am Lebensende

In der Regi­on wach­se das Bewusst­sein für die Bedeu­tung einer lie­be­vol­len und ver­läss­li­chen Beglei­tung schwerst­kran­ker Men­schen am Lebens­en­de, heißt es in der gemein­sa­men Mit­tei­lung. Vor die­sem Hin­ter­grund wur­de der För­der­ver­ein Hos­piz Franz Stock Neheim e. V. gegrün­det. Ziel des Ver­eins ist es, lang­fris­tig ein wei­te­res Hos­pi­z­an­ge­bot im Stadt­teil Neheim zu ermöglichen.

Die Initia­to­ren sto­ßen dabei auf Unter­stüt­zung: Sowohl der Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern als auch die Hos­piz-Stif­tung Arns­berg-Sun­dern erken­nen das Enga­ge­ment und den Wunsch, Ver­ant­wor­tung für die Beglei­tung schwer­kran­ker Men­schen zu über­neh­men, aus­drück­lich an.

Keine Konkurrenz zu bestehenden Einrichtungen

Gleich­zei­tig beto­nen alle Betei­lig­ten, dass durch die Grün­dung des För­der­ver­eins kei­ne Kon­kur­renz­si­tua­ti­on zu bestehen­den Ein­rich­tun­gen ent­ste­hen soll. Viel­mehr ent­wick­le sich die Hos­piz­land­schaft in der Regi­on wei­ter – getra­gen von zahl­rei­chen Men­schen, die sich ehren­amt­lich und beruf­lich für die Hos­piz­ar­beit einsetzen.

Die Hos­piz-Stif­tung Arns­berg-Sun­dern ver­steht sich als soge­nann­te Ewig­keits­stif­tung mit dem Ziel, die Hos­piz­ar­beit lang­fris­tig zu sichern. Sie unter­stützt unter ande­rem das sta­tio­nä­re Hos­piz Rapha­el in Arns­berg sowie den ambu­lan­ten Hos­piz­dienst Sternenweg.

Zusammenarbeit wird fortgeführt – weitere Planungen laufen

Die Hos­piz-Stif­tung Arns­berg-Sun­dern wird ihre lang­jäh­ri­ge, ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit dem Cari­tas­ver­band Arns­berg-Sun­dern – als Trä­ger der Hos­piz­diens­te Rapha­el und Ster­nen­weg – fort­füh­ren. Bei­de berei­ten sich aktu­ell auf die Eröff­nung des Hos­pi­zes Tobit vor.

Der För­der­ver­ein Hos­piz Franz Stock Neheim e. V. arbei­tet der­weil an sei­nen Plä­nen für ein eige­nes Hos­pi­z­an­ge­bot in Neheim. Alle Betei­lig­ten ver­fol­gen damit das glei­che über­ge­ord­ne­te Ziel: Men­schen auf ihrem letz­ten Weg wür­dig zu beglei­ten, ihre Ange­hö­ri­gen zu stüt­zen und die Hos­pi­zidee wei­ter zu stärken.

Offener Austausch über mögliche Zusammenarbeit

Der­zeit fin­den Gesprä­che in einem offe­nen, respekt­vol­len und kon­struk­ti­ven Aus­tausch statt, um mög­li­che zukünf­ti­ge Berüh­rungs­punk­te zu prü­fen. Eine kon­kre­te Zusam­men­ar­beit ist aktu­ell weder ver­ein­bart noch aus­ge­schlos­sen. Im Mit­tel­punkt aller Über­le­gun­gen steht das Wohl der Men­schen, die Unter­stüt­zung benötigen.

Zum Abschluss dank­ten der Cari­tas­ver­band, die Hos­piz-Stif­tung sowie der För­der­ver­ein allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, Ehren­amt­li­chen und Unter­stüt­zen­den, die die Hos­piz­ar­beit in der Regi­on seit vie­len Jah­ren tra­gen und stärken.

 

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