
Arnsberg/Wennigloh. Nach der traditionellen Agathamesse kamen die Mitglieder der Löschgruppe Wennigloh in der Schützenhalle zusammen, um ihre Agathafeier zu begehen. Neben dem geselligen Austausch standen ein Rückblick auf das vergangene Jahr sowie ein Ausblick auf zukünftige Herausforderungen im Mittelpunkt.
Gäste aus Feuerwehr, Politik und Dorfleben
Die Einheitenführung mit Nicolaj Schulte und Marcel Stiefermann begrüßte zahlreiche Gäste. Neben Jugendfeuerwehr, Einsatzkräften, Partnerinnen und Partnern sowie der Ehrenabteilung waren auch Vertreter des Fördervereins anwesend. Aus Feuerwehr, Politik und Verwaltung nahmen unter anderem der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Arnsberg, Sascha Ricke, der stellvertretende Bürgermeister Peter Blume sowie Feuerwehr-Pressesprecher Mark Schroller teil.
Dank an Familien und Unterstützer
In seiner Ansprache dankte Einheitenführer Nicolaj Schulte besonders den Familienangehörigen sowie den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern aus dem Dorf. Ohne diesen Rückhalt sei ehrenamtlicher Brandschutz nicht möglich. Gleichzeitig verwies er auf Herausforderungen durch den aktuellen Brandschutzbedarfsplan. Insbesondere das in die Jahre gekommene Gerätehaus sei ein zentrales Zukunftsthema.
Personelle Situation und Engagement
Die Löschgruppe besteht derzeit aus sechs Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, 21 Kräften im aktiven Einsatzdienst, einem Mitglied der Unterstützungsabteilung sowie zwei Kameraden der Ehrenabteilung. Besonders begrüßte Schulte Günther Breitländer, der die Einheit seit vielen Jahren unterstützt.
Im Jahr 2025 rückte die Löschgruppe zu 20 Einsätzen aus. Darüber hinaus leisteten die Mitglieder rund 1.500 Stunden ehrenamtliche Arbeit – für ein Dorf mit etwa 1.000 Einwohnerinnen und Einwohnern eine beachtliche Leistung.
Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Sascha Ricke, überbrachte die Grüße der Wehrleitung und betonte die wichtige Rolle auch kleinerer Einheiten im Gesamtsystem der Feuerwehr Arnsberg. In den kommenden Jahren stünden zahlreiche Projekte an, die nur gemeinsam bewältigt werden könnten.
Peter Blume übermittelte die Grüße aus Politik und Verwaltung und sprach als Vorsitzender des Bezirksausschusses Wennigloh vor allem aus Sicht des Dorfes seinen Dank aus. Die Löschgruppe sei ein unverzichtbarer Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Investitionen in die Feuerwehr seien eine Pflichtaufgabe der Stadt.
Ehrungen und Beförderungen
Im feierlichen Rahmen wurden außerdem mehrere Mitglieder geehrt und befördert. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Christian Schultz und Maik Komorowski ausgezeichnet. Befördert wurden Tom Reichelt zum Feuerwehrmann, Ulf Ebner zum Oberfeuerwehrmann sowie der stellvertretende Einheitenführer Marcel Stiefermann zum Brandmeister.
Ausblick auf das Jubiläumsjahr
Ein besonderer Ausblick gilt dem Jahr 2026: Die Löschgruppe Wennigloh feiert ihr 75-jähriges Bestehen. Geplant sind ein Stadtfeuerwehrtag am 4. September sowie ein Tag der offenen Tür am 5. September. Schon jetzt sind die gesamte Stadt und insbesondere alle Wennigloherinnen und Wennigloher eingeladen, das Jubiläum gemeinsam zu feiern.






